Heute ist der 9.05.2026 und die Sorgen um das Hantavirus in der Südoststeiermark sind größer denn je. Nach drei Todesfällen auf einem Schiff ist das Virus in aller Munde. Besonders die Rötelmaus, die hier in der Region weit verbreitet ist, hat sich als Überträger etabliert. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während im Jahr 2022 32 Fälle in Österreich gemeldet wurden, stieg die Zahl 2023 bereits auf 97. Und wenn man sich die Vorjahre anschaut – im Jahr 2021 waren es noch 233 Fälle – dann wird deutlich, dass die Situation ernst zu nehmen ist.

In der Steiermark, vor allem im Südosten, häufen sich die Erkrankungen. Das hat ganz klar mit der hohen Mäusepopulation zu tun, die in diesem Jahr durch das reichhaltige Futterangebot von 2022 begünstigt wurde. Wenn es den Mäusen gut geht, ist das für uns Menschen nicht immer ein Segen. Der Kot, der Urin und der Speichel dieser kleinen Nager können das Virus enthalten und beim Reinigen aufgewirbelt werden, was zu einer Ansteckung führen kann. Und das kann wirklich üble Folgen haben – das Virus greift die Nieren an und kann gravierende gesundheitliche Probleme verursachen.

Schutzmaßnahmen und Symptome

Es gibt leider keine Medikamente oder Impfstoffe gegen das Hantavirus. Die Behandlung erfolgt symptomatisch. Aber keine Panik! Es gibt einige einfache Schutzmaßnahmen, die man ergreifen kann: Böden vor dem Reinigen mit Wasser benetzen, eine FFP2-Maske aufsetzen und Handschuhe sowie geeignete Arbeitskleidung tragen. Bei den Symptomen sollte man auch aufpassen: Hohes Fieber, grippeähnliche Beschwerden, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Rückenschmerzen und sogar Erbrechen können auftreten. Das kann einem schon mal den Tag vermiesen!

Weltweit gibt es viele verschiedene Hantavirus-Serotypen, aber in Österreich sind vor allem PUUV (Puumala-Virus) und DOBV-Kurkino (Dobrava-Belgrad-Virus) verbreitet. Diese verursachen meist nur milde Beschwerden, aber die Situation in anderen Ländern sieht oft ganz anders aus. Hierzulande sind die Hantavirus-Infektionen nicht selten, jährlich gibt es rund 3.000 Fälle in Europa, wobei die Schwankungen in den einzelnen Jahren ziemlich groß sind. Es ist also ratsam, wachsam zu sein, besonders für Menschen, die viel Zeit in der Natur verbringen – wie Forstarbeiter oder Bauarbeiter.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklung der Hantavirus-Fälle in den kommenden Jahren wird interessant zu beobachten sein. In einigen asiatischen Ländern werden sogar Impfstoffe getestet – das könnte uns auch in Europa irgendwann zugutekommen. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als die bekannten Schutzmaßnahmen zu befolgen und unsere Umgebung im Auge zu behalten. Schließlich wollen wir alle gesund bleiben und die Natur genießen, ohne uns unnötigen Risiken auszusetzen. Also achtet auf euch und lasst euch nicht unterkriegen!

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