Heute ist der 9. Mai 2026, und während die Sonne über der Südoststeiermark aufgeht, kann man fast den frischen Duft von Möglichkeiten riechen. BILLA hat in der letzten Woche, vom 4. bis 8. Mai, die Inklusionswoche in Mureck und fünf weiteren Standorten veranstaltet. Ein echtes Highlight! Hier ging es darum, Menschen mit Unterstützungsbedarf einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Neun Teilnehmende haben die Chance genutzt, um praxisnahe Einblicke in den Einzelhandel zu gewinnen. Man kann sich vorstellen, wie aufgeregt sie waren, als sie in verschiedenen Bereichen wie der Feinkostabteilung, Regalbetreuung und im Kassenbereich arbeiten durften. Ein spannendes Abenteuer, das nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Mitarbeiter von BILLA bereichert hat.

Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Berufliche Assistenz“ (NEBA) realisiert – einer Organisation, die vom Sozialministeriumservice unterstützt wird. Diese dritte Teilhabe-Initiative von BILLA und NEBA folgt auf zwei vorherige Durchgänge in Wagna. Es ist beeindruckend zu sehen, wie BILLA mit einem Team von rund 30.000 Mitarbeitern eine Vorreiterrolle einnimmt und seine Beschäftigungspflicht ernst nimmt. Ein positives Beispiel für andere Unternehmen, die ebenfalls an inklusiven Arbeitsplätzen interessiert sind.

Erfahrungen, die bewegen

Unter den Teilnehmenden war Christian Steinbrückner aus Bad Radkersburg, der seit zwei Jahren im JUFA Bad Radkersburg arbeitet und von der LNW Lebenshilfe begleitet wird. Seine Erfahrungen sind nicht nur inspirierend, sondern auch ein Beweis dafür, wie wichtig Arbeit für ein erfülltes Leben ist. „Arbeit gibt Sinn und Teilhabe“, sagt er und ermutigt andere, ihre Chancen zu nutzen. Es ist einfach ermutigend zu hören, wie Menschen mit Einschränkungen ihren Platz in der Arbeitswelt finden und nicht nur als Teilnehmende, sondern als aktive Mitgestaltende wahrgenommen werden.

Die Ausbildungswege für Berufsanwärter im inklusiven Bereich sind ebenfalls erwähnenswert. Es gibt die Möglichkeit einer Teilqualifizierung oder einer verlängerten Lehre, die den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern. Diese Wege sind entscheidend, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig den Betrieben zu helfen, die Vielfalt ihres Teams zu erhöhen.

Der breitere Kontext der Inklusion

Es ist auch wichtig, den größeren Rahmen der Inklusion zu betrachten. Laut einer aktuellen Studie zeigt sich, dass Unternehmen immer weniger bereit sind, Menschen mit Behinderungen einzustellen und sie dauerhaft zu beschäftigen. Christina Marx hebt hervor, dass gerade in disruptiven Zeiten Inklusion ein großes Potenzial für Unternehmen birgt. Diverse Teams sind nicht nur kreativer und innovativer, sie sind auch resilienter und anpassungsfähiger, wenn es um Veränderungen geht. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Fachkräftemangel wird Inklusion mehr denn je zum strategischen Erfolgsfaktor.

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Glücklicherweise gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote für Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellen möchten. Diese reichen von finanziellen Förderungen über Beratungsprogramme bis hin zu praktischen Hilfen zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung. Die vorhandenen Potenziale müssen von den Unternehmen genutzt werden, denn die Vielfalt bringt frischen Wind in die Geschäftswelt und kann die Innovationskraft erheblich steigern.

In der Südoststeiermark, wo BILLA und NEBA gemeinsam zeigen, wie Inklusion gelingen kann, wird deutlich, dass es nicht nur um Gesetze und Vorschriften geht, sondern um Herzen, die berührt werden und um Chancen, die ergriffen werden müssen.