Heute ist der 10.05.2026, und während die Sonne über das Murtal aufgeht, gibt es in den Räumen des LKH Murtal viel zu tun. Die Belegschaft ist hier nicht nur eine Gruppe von Fachleuten, sondern eine echte Gemeinschaft. Man könnte fast sagen, dass der Duft von frisch gebackenem Muttertagskuchen in der Luft liegt, während sich die Mitarbeiter auf ihre Schichten vorbereiten. Ein fester Bestandteil dieser Gemeinschaft ist Doris Höfer, die Leiterin der OP-Station. Sie weiß, wie wichtig es ist, die familiären Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen, vor allem für Mütter. „Wir möchten, dass unsere Teammitglieder eine Balance zwischen Arbeit und Familie finden“, sagt sie, und damit trifft sie genau den Nerv der Zeit.

Die Herausforderungen in der OP-Pflege sind nicht zu unterschätzen. Flexibilität ist das A und O, denn manchmal wird auch an Feiertagen gearbeitet. Doch gerade hier sieht das LKH Murtal eine Chance, junge Menschen für Pflegeberufe zu begeistern. Ab 2027 wird in Leoben eine neue Ausbildung zum „Operationstechnischen Assistenten“ (OTA) angeboten – eine großartige Perspektive für alle, die sich für diesen Beruf interessieren. Teamfähigkeit spielt im OP-Bereich eine entscheidende Rolle, schließlich arbeiten hier verschiedene Berufsgruppen Hand in Hand. Man könnte sagen, es ist wie ein gut eingespieltes Orchester, in dem jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass alles harmonisch abläuft.

Ein Blick auf die neue OTA-Ausbildung

Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten dauert drei Jahre und wird durch das seit 2022 geltende ATA-OTA-Gesetz geregelt. Das Besondere daran? Die Verantwortung für den Lehrplan liegt bei den Bundesländern, was bedeutet, dass die Ausbildung regional angepasst werden kann. Integrativ ist sie obendrein, denn die angehenden OTAs lernen oft zusammen mit Anästhesietechnischen Assistent:innen (ATA). In der Praxis heißt das, dass die Hälfte der Ausbildung gemeinsam absolviert wird – eine tolle Möglichkeit, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Was erwartet die Auszubildenden in dieser Zeit? Insgesamt 2.100 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht stehen auf dem Programm, gefolgt von 2.500 Stunden praktischer Ausbildung im Krankenhaus. Das klingt nach einer Menge Lernstoff! Und es wird nicht nur auf den Unterricht Wert gelegt, sondern auch auf die praktische Umsetzung. Praxisanleitende begleiten die Auszubildenden während mindestens 15% ihrer Ausbildungszeit – eine wichtige Unterstützung, die Theorie und Praxis miteinander verbindet.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung sind vielfältig: Ein Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung ist nötig, ebenso wie eine gesundheitliche Eignung und die Bereitschaft, Schichtdienst und Nachtarbeit zu leisten. Teamfähigkeit, soziale Kompetenzen und ein gewisses Maß an Flexibilität sind ebenfalls gefragt. Schließlich ist der OP-Bereich kein Ort für Zögerliche! Hier wird Engagement großgeschrieben, und das ist auch gut so.

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Das Leben im OP

Die Tätigkeitsbereiche der Operationstechnischen Assistent:innen sind ebenso vielfältig wie die Menschen, die diesen Beruf ausüben. Von der Vorbereitung des OP-Saals über die Assistenz während der Eingriffe bis hin zur Nachbereitung – jede Aufgabe hat ihren eigenen Stellenwert. Und das alles geschieht in einem Umfeld, das geprägt ist von Verantwortung und Teamarbeit. Man kann sich vorstellen, dass es manchmal auch heiß hergeht, und das nicht nur wegen der medizinischen Geräte! Die Anforderungen sind hoch, aber die Belohnung, Menschen zu helfen und Teil eines so wichtigen Prozesses zu sein, ist unbezahlbar.

Im Murtal wird die Zukunft der Pflegeberufe aktiv gestaltet. Die Kombination aus Rücksichtnahme auf familiäre Bedürfnisse und der Förderung einer soliden Ausbildung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die neuen Ausbildungsstrukturen entwickeln und wie sie die nächsten Generationen von Pflegekräften prägen werden. Denn letztlich ist es die Menschlichkeit, die diesen Beruf so besonders macht – und darauf kann man nur stolz sein.