Das Jugendzentrum (JUZ) in Judenburg, ein wichtiger Ort für die Jugend der Stadt, bleibt erhalten! Ab Juli wird es unter neuer Leitung weitergeführt. Das ist eine echt gute Nachricht, denn der Betrieb wird von Jugend am Werk Steiermark übernommen, nachdem die bisherige Vereinsstruktur aufgrund von Budgetkürzungen und neuen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr tragbar war. Ein Abkommen mit der Stadtgemeinde Judenburg macht diesen Neuanfang möglich. So wird eine 24-jährige Ära des Vereins Jugendzentrum Judenburg beendet, aber gleichzeitig ein frischer Wind in die Einrichtung gebracht.

Bürgermeisterin Elke Florian hat die Bedeutung der bisherigen Arbeit des Vereins anerkannt und dem Team um Andrea Pichlmair gedankt. Man spürt förmlich die Erleichterung, die mit dieser neuen Phase einhergeht. Sandra Schimmler, die Geschäftsführerin von Jugend am Werk Steiermark, ist ebenfalls motiviert. Sie hebt hervor, wie wichtig die Unterstützung von Stadtgemeinde und Verein für den Neustart ist. Unter der Verantwortung von Elke Maurer, der stv. Geschäftsbereichsleiterin für Kinder, Jugend und Familie, soll die inhaltliche Ausrichtung künftig gestaltet werden. Dabei ist es wichtig, dass die Jugendlichen aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Schließlich sind sie es, die diesen Ort mit Leben füllen.

Ein Ort für die Jugend

Aktuell besuchen rund 38 Jugendliche täglich das Zentrum – ein Zeichen dafür, wie sehr diese Anlaufstelle gebraucht wird. Die offiziellen Wiedereröffnung ist für Juli geplant, und die bisherigen Öffnungszeiten, einschließlich der Samstagsbetreuung, sollen weitgehend bestehen bleiben. Ein Team von drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird vor Ort sein, um den jungen Menschen zur Seite zu stehen. Bis zur Wiedereröffnung wird das Jugendzentrum zwar eingeschränkt geöffnet sein, aber es wird bereits fleißig im Beteiligungsprozess mit den Jugendlichen gearbeitet.

Das Jugendzentrum wird nicht nur ein Ort für Freizeitgestaltung sein, sondern auch durch geplante Kooperationen mit der Bücherei und der Musikschule sowie durch spannende Projekte und Jugenddiscos gegen Ende des Sommers bereichern. Eine Renovierung des Jugendzentrums, bei der die Jugendlichen mit einbezogen werden, steht ebenfalls auf der Agenda. Das Budget für die Jugendarbeit der Stadt Judenburg in Höhe von 85.000 Euro sowie die Landesförderungen werden an Jugend am Werk übertragen. Ein echter Neuanfang also!

Erweiterte Angebote in Judenburg

Und das ist noch nicht alles! In einer ehemaligen Bankfiliale entsteht eine neue Drehscheibe für Jugend am Werk-Dienstleistungen. Diese Einrichtung wird mobile Dienste, Frühe Hilfen und sogar eine psychotherapeutische Beratungsstelle umfassen. Damit wird ein wichtiger Schritt getan, um Unterstützung in schwierigen Lebenslagen anzubieten – denn niemand sollte in der heutigen Zeit allein dastehen. Die psychotherapeutische Beratungsstelle bietet Hilfe bei Lebenskrisen, Ängsten und Depressionen an und ist für ÖGK-, BVAEB- und SVS-Versicherte mit psychiatrischer Diagnose kostenlos.

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Es ist wichtig, dass solche Angebote in der Region bestehen, um gegen Leerstand zu wirken und das Versorgungsnetz zu verbessern. Bürgermeisterin Elke Florian hat das auch betont. Hannes Schwarz, Klubobmann der steirischen SPÖ, sieht die Notwendigkeit niederschwelliger, regionaler Angebote für verschiedene Zielgruppen. Birgit Gaberschek, Leiterin der Mobilen Dienste, hebt hervor, dass die Angebote auf die Bedürfnisse der Kund*innen abgestimmt sind. Das ist ein wichtiger Punkt, denn nur so kann man wirklich helfen.

Jugendliche und ihre Entwicklung

In diesem Zusammenhang zeigt sich, wie wichtig Kinder- und Jugendarbeit für die Entwicklung junger Menschen ist. Sie fördert das Aufwachsen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Die Kompetenzen für soziale, kulturelle und politische Teilhabe entwickeln sich nicht nur in der Schule, sondern auch in Gruppen mit Gleichaltrigen und durch persönliche Interessen. Außerschulische Bildungsangebote sind entscheidend, um den jungen Menschen eine Stimme zu geben und sie aktiv in die Gesellschaft zu integrieren.

Die Verknüpfung von Kultur, Sport und sozialen Projekten ist nicht nur wichtig für die persönliche Entwicklung, sondern auch für die Gemeinschaft insgesamt. Das Jugendzentrum in Judenburg wird in Zukunft ein zentraler Ort sein, um all diese Aspekte zu vereinen und den Jugendlichen eine Plattform zu bieten. Es ist an der Zeit, dass die jungen Menschen die Chance bekommen, ihre Ideen einzubringen und aktiv an ihrer Zukunft zu arbeiten. So wird Judenburg ein Stück weit bunter und lebendiger!