Heute, am 11. Mai 2026, war im Grimming-Stadion in Judenburg einiges los. Rund 300 Zuschauer fanden sich ein, um das mit Spannung erwartete Spiel zwischen dem FC Stadtwerke Judenburg und Bad Mitterndorf in der Oberliga Nord zu verfolgen. Und was für ein Spiel das war! Judenburg konnte nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder jubeln – 3:1 hieß es am Ende. Ein richtiger Befreiungsschlag für die Gastgeber!
Der Start hätte für Bad Mitterndorf nicht besser sein können. In der 7. Minute brachte Michael Neuper sein Team mit einem Kopfball nach einer präzisen Flanke von Michael Kraft in Führung. Die Fans waren aus dem Häuschen, und man konnte fast die Hoffnung auf einen ersten Sieg seit langem spüren. Doch die Freude währte nicht lange. Nur fünf Minuten später hatte Christoph Gassner die Chance auf das 2:0, vergab diese aber kläglich. Und was passiert im Fußball oft? Man wird dafür bestraft.
Der Wendepunkt im Spiel
In der 22. Minute war es dann soweit: Felix Gotthart erzielte den Ausgleich für Judenburg mit einem Aufsetzer, der die Zuschauer zum Feiern brachte. Ein ganz anderer Wind blies jetzt durch das Stadion. Judenburg übernahm die Kontrolle und drängte auf die Führung. In der 55. Minute war es Florian Stadler, der nach einem schnellen Konter das 2:1 erzielte. Die Freude war groß, und die Spieler kamen wieder in Fahrt. Bad Mitterndorf kämpfte zwar tapfer weiter, aber das Glück schien nicht auf ihrer Seite zu sein.
Die späte Entscheidung fiel dann in der 86. Minute durch Bence Szabo, der als Joker eingewechselt wurde und gleich einnetzte. Damit war der 3:1-Sieg perfekt, und Judenburg kletterte auf den 8. Platz mit jetzt 27 Punkten. Für Bad Mitterndorf hingegen bleibt es düster; mit nur 17 Punkten stehen sie weiterhin am Tabellenende und unter Druck.
Trainerstimmen und Ausblicke
Nach dem Spiel war die Stimmung gemischt. René Ziller, Trainer von Bad Mitterndorf, äußerte sich kritisch über die leichten Gegentore, war aber trotzdem optimistisch, dass sein Team noch den Turnaround schaffen kann. Emanuel Schalk, sein Kollege aus Judenburg, war mit der Intensität und dem Sieg zufrieden, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial. Nebenbei bemerkt, das nächste Spiel für Judenburg steht schon am 16. Mai gegen FC Zeltweg an, während Bad Mitterndorf am 15. Mai gegen den ATV MERCANDO Irdning ran muss. Es bleibt spannend!
Die Leistung in dieser Oberliga Nord ist nicht zu unterschätzen. Während die Mannschaften an der Spitze um Aufstiege kämpfen, ist die Situation für die Kellerkinder wie Bad Mitterndorf mehr als brenzlig. In vielen Ligen gibt es nur eine Chance auf Aufstieg, und in der NOFV-Oberliga wird die Konkurrenz immer intensiver. Die Meister der Oberliga erhalten die Möglichkeit, in die Regionalliga Nordost aufzusteigen. Die Jagd nach Punkten ist für viele Teams von entscheidender Bedeutung, und jeder Sieg zählt.
Schließlich bleibt zu hoffen, dass Bad Mitterndorf die richtige Antwort auf ihre Probleme findet. Vielleicht bringt das nächste Spiel den ersehnten Wendepunkt. Die Zuschauer in Murtal werden es mit Spannung verfolgen!