Heute ist der 3.06.2026 und in Liezen tut sich was! Die Region Gesäuse wird nun durch einen ganz besonderen digitalen Helfer unterstützt: „Sepp“ – ein digitaler Concierge, der von Karoline und Joachim Bischof ins Leben gerufen wurde. Die Idee kam während der Corona-Zeit, als das Paar ein Hotel in Landl kaufte und schnell merkte, dass die Sichtbarkeit der Angebote alles andere als einfach war. Gäste klagten über geschlossene Gasthäuser und fanden es schwierig, geöffnete Lokale zu entdecken. Da musste eine Lösung her!

Das Konzept zur KI, die nun „Sepp“ heißt, wurde vor etwa einem Jahr geboren. Vor rund einem halben Jahr begann schließlich die Programmierung. Das Ziel? Ein System zu schaffen, das den Tourismusbetrieben in der Region einen echten Mehrwert bietet. Und das ist gelungen! Der digitale Assistent ist bereits online und wird derzeit in einer Beta-Version getestet. Hierbei wird besonders Wert auf das Feedback der Tourismusbetriebe gelegt, um sich kontinuierlich zu verbessern.

Wie funktioniert das Ganze? Einfach Standort eingeben und schon werden Wanderwege, Gasthäuser, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr angezeigt. Praktisch, oder? Und für die Betriebe selbst gibt es die Möglichkeit, Öffnungszeiten, Aktionen und Zimmerverfügbarkeiten in Echtzeit zu verwalten. Das ist gerade in Zeiten, in denen die Flexibilität wichtig ist, ein echter Gewinn. Der Name „Sepp“ wurde bewusst gewählt, um einen bodenständigen und sympathischen Bezug zur Region herzustellen. Ein bisschen wie der Nachbar von nebenan – immer bereit, zu helfen und im Dialekt zu plaudern. Das verleiht der ganzen Sache eine persönliche Note.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Nationalpark Gesäuse GmbH, die ihren Sitz in Österreich hat, hat sich ebenfalls Gedanken zur digitalen Zukunft gemacht. Sie beabsichtigen, personenbezogene Daten mit externen Diensten zu verarbeiten, um eine engere Interaktion mit den Nutzern zu ermöglichen. Dazu gehört unter anderem Google Analytics. Die Verarbeitung ist zwar nicht notwendig für die Nutzung der Website, könnte aber die Fehleranalyse und statistische Auswertung verbessern. Wer also die digitale Welt ein wenig näher kennenlernen möchte, kann sich auf eine spannende Reise gefasst machen. Die Erhebung von Verbindungsdaten und Browserdaten wird anonymisiert, sodass die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt. Das ist ja auch wichtig, schließlich möchte niemand, dass seine Daten unbefugt genutzt werden.

Die Speicherung der Daten auf dem Endgerät kann bis zu zwei Jahre dauern, und die Nutzer haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Einwilligung zu widerrufen. Das sorgt für ein gewisses Maß an Sicherheit, auch wenn man sich der Tatsache bewusst sein muss, dass die USA kein Datenschutzniveau bieten, das den EU-Standards entspricht. Ein bisschen ein schaler Beigeschmack bleibt da schon, aber man kann nicht alles haben.

Sepp und die Zukunft des Tourismus

Mit „Sepp“ wird die Sichtbarkeit der regionalen Tourismusbetriebe erhöht und eine Plattform geschaffen, die die gesamte Region stärkt. Das ist gerade in Zeiten von unsicheren Reisebedingungen von enormer Bedeutung. Man fragt sich, wie oft wir in den letzten Jahren auf der Suche nach einem offenen Gasthaus umhergeirrt sind. Der digitale Concierge könnte hier die Rettung sein! Warten wir also gespannt darauf, wie sich das System weiterentwickelt und welche neuen Funktionen uns vielleicht noch erwarten.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren