In der kleinen Marktgemeinde St. Peter-Freienstein in der Obersteiermark tut sich gerade einiges. Das alte Kalkwerk, das jahrzehntelang vor sich hin vegetierte, wird nun zu einem Ort der Begegnung umgestaltet. Ein Neubeginn, der nicht nur die Mauern des stillgelegten Werkes atmen lässt, sondern auch die Herzen der Menschen erwärmen könnte. Das Projektteam, das hinter dieser inspirierenden Idee steht, ist auf der Suche nach persönlichen Geschichten und Zeitzeugen, um die bewegte Vergangenheit des Kalkwerks lebendig werden zu lassen.

Die Marktgemeinde hat das Areal übernommen, und im Erdgeschoss gibt es bereits erste Fortschritte: Ein Fuhrhof und ein Abfallsammelzentrum sind entstanden. Doch das ist erst der Anfang – die oberen Etagen des imposanten Gebäudes bieten noch viel Potenzial für neue Nutzungsmöglichkeiten. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das durch die Zusammenarbeit von Gemeinde, dem Raumplanungs- und Stadtentwicklungsbüro kampus+, Architekt Stephan Piber und dem Regionalmanagement Obersteiermark Ost unterstützt wird. Die Finanzierung kommt dank der Bundesförderung „Flächenrecycling“ und zusätzlichen Landesmitteln zustande. Ein echter Lichtblick für die Region!

Die Suche nach Geschichten

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die industrielle Vergangenheit des Kalkwerks. Die Verantwortlichen wollen Erinnerungen und Geschichten sammeln, die die Historie des Ortes sichtbar machen. Gesucht werden Zeitzeugen, die im Werk gearbeitet haben, deren Angehörige oder Anwohner:innen der Umgebung. Wer vielleicht alte Fotos, Dokumente oder sogar Gegenstände aus der damaligen Zeit hat, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Die gesammelten Erzählungen sollen dann in das neue Nutzungskonzept integriert werden. Es ist einfach großartig, wie durch den Austausch von Erinnerungen der Geist des Ortes neu erweckt werden kann!

Die ersten Ergebnisse einer Bürgerbefragung haben gezeigt, dass die Bevölkerung sich einen Ort der Begegnung wünscht. Ein Ort, an dem man nicht nur zusammenkommt, sondern auch alte Geschichten erzählt und neue Verbindungen knüpft. Das Projektteam ist sich der wirtschaftlichen und industriekulturellen Bedeutung des Kalkwerks für die Gemeinde bewusst und möchte diese Aspekte in der Planung berücksichtigen. Bei Lisa Feuchter im Büro von kampus+ oder am Gemeindeamt bei Sabine Zaloznik kann man sich weitere Informationen holen oder seine Erinnerungen teilen. Die Kontaktdaten sind: 0316/81 80 85 20 oder feuchter@kampus.at.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Idee zur Reaktivierung des ehemaligen Kalkwerks entstand aus einer Leerstandserhebung der KEM Murraum Leoben. Es ist bemerkenswert, wie aus einer einfachen Erhebung ein solches Projekt heranwachsen kann. Bis zur offiziellen Präsentation Ende Mai werden die konkreten Nutzungsvorschläge noch geheim gehalten, aber die Vorfreude ist spürbar. Ein Ort der Begegnung, der das Erbe des Kalkwerks weiterträgt und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet – das klingt vielversprechend!

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Wenn ihr mehr über die Geschichte des Kalkwerks und die Pläne zur Reaktivierung erfahren möchtet, könnt ihr auch einen Blick auf weitere Informationen werfen. Die Verbindung zur Vergangenheit und die Gestaltung einer lebendigen Zukunft sind eng miteinander verwoben, und in St. Peter-Freienstein wird gerade ein kleines Stück Geschichte neu geschrieben.

Für alle, die sich für die Details der Reaktivierung interessieren, gibt es auch umfassende Informationen unter zobodat.at.