Am 25. Mai 2026 ging es in Gasen wieder hoch her – und das nicht nur wegen der steilen Straßen! Der Subaru-Pilot Reinhold Taus krönte sich einmal mehr zum Sieger des steirischen Bergrallyecups. Mit einer bemerkenswerten Leistung, die ihn zum einzigen Fahrer machte, der in allen drei Rennläufen die magische Grenze von einer Minute unterbot, setzte er sich an die Spitze. Der Mann wohnt nur fünf Kilometer vom Rennort entfernt, was ihm sicherlich einen Heimvorteil verschaffte. Es ist, als würde er die Strecke mit verbundenen Augen fahren!

Sein Ziel ist klar: Die Titelverteidigung! Reinhold möchte die begehrte Startnummer eins auf seinem Auto behalten. Das hat er sich redlich verdient. Hinter ihm kam Herbert Perwein aus Salzburg mit seinem VW Golf ins Ziel – vier Sekunden später. Der Unterschied mag klein erscheinen, doch in der Welt des Motorsports zählt jede Millisekunde. Thomas Nöst aus St. Margarethen an der Raab überraschte in seinem VW Polo HCR mit dem dritten Platz. Er war zwar zufrieden, aber in seinem Hinterkopf schwirrte bestimmt der Gedanke, dass da noch Luft nach oben ist – für ihn und sein Auto.

Die Sommerpause steht vor der Tür

Jetzt geht der steirische Bergrallyecup in die Sommerpause, bevor es am 23. August in Voitsberg weitergeht. Ein paar Mal wird man sich noch auf die Kante begeben können, denn insgesamt stehen noch drei Läufe auf dem Programm. Das lässt die Herzen der Motorsportfans höher schlagen! Die Vorfreude auf das nächste Rennen ist groß, und die Teilnehmer haben die Zeit, ihre Fahrzeuge zu optimieren und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Der steirische Bergrallye-Cup hat sich über die Jahre als feste Größe im heimischen Motorsport etabliert – seit über 40 Jahren! Und das Interesse am traditionellen Motorsport ist in letzter Zeit sogar gestiegen, vor allem nach dem aufregenden Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne. Um die Jahr 2026 wird es gleich sieben Renntage in den Bezirken Südoststeiermark, Leibnitz, Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und Voitsberg geben. Bergrallye-Obmann Joachim Eibel hat bereits Verbesserungen angekündigt und Investitionen in neues Sicherheitsequipment vorgenommen. Ein Schritt in die richtige Richtung, denn Sicherheit geht vor!

Was für die Zuschauer auch nicht unerheblich ist: Die Eintrittspreise sind mit 18 Euro an der Tageskasse absolut im Rahmen. Und für die Teilnehmer gibt es die Möglichkeit, sich für ein Startgeld von 130 Euro zu registrieren. Das macht die Veranstaltung für viele zugänglich und fördert vor allem die Teilnahme des Nachwuchses. Immer mehr junge Fahrer wagen sich auf die anspruchsvollen Strecken. Neue Bergslaloms ermöglichen einen einfachen Einstieg – ganz nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Bergrallyes sind Sprint-Bergrennen auf Asphalt mit einer maximalen Streckenlänge von 2.500 Metern. Dabei fahren die Teilnehmer ohne Beifahrer gegen die Uhr, was dem Ganzen einen besonderen Nervenkitzel verleiht. Die Atmosphäre ist elektrisierend, wenn die Motoren heulen und die Zuschauer die Fahrer anfeuern. Das wird auch in den nächsten Rennen im Sommer wieder der Fall sein. Also, auf die Plätze, fertig, los!