Heute ist der 23.04.2026 und die Entwicklungen im Bezirk Leibnitz, der sich in der Steiermark befindet, sind bemerkenswert. Mit einer prognostizierten Bevölkerungssteigerung von 12% in den kommenden Jahren gehört der Bezirk zu den dynamischsten Wachstumsregionen der Steiermark. Bezirkshauptfrau Karin Wiesegger-Eck, die seit knapp eineinhalb Jahren im Amt ist, stellte heute die Leistungsbilanz 2025 vor und betonte das Ziel ihrer Bezirkshauptmannschaft: Bürgernähe und Kundenfreundlichkeit, unterstützt durch die Digitalisierung.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Kundenfrequenz in der Bürgerservicestelle um über 11% gestiegen ist und damit fast 33.000 Besuche pro Jahr erreicht werden. Die Bezirkshauptmannschaft beschäftigt 125 Mitarbeitende, wobei der Frauenanteil bei fast 75% liegt und 22% der Kräfte in Teilzeit arbeiten. Besonders erfreulich ist, dass fast jeder Vierte der Mitarbeitenden unter 30 Jahre alt ist – ein Zeichen für frischen Wind in der Verwaltung.

Wachstum und Herausforderungen

Der Bezirk Leibnitz zählt aktuell 87.979 Einwohner, was einem Anstieg von 0,3 Prozent im letzten Jahr entspricht. Im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht dies einem bemerkenswerten Plus von 7,2 Prozent. Mehr als die Hälfte der Gemeinden im Bezirk verzeichnen steigende Einwohnerzahlen, während Ragnitz und Gabersdorf den höchsten prozentualen Anstieg aufweisen. Doch nicht alle Gemeinden zeigen ein rosiges Bild: Arnfels bleibt mit 960 Einwohnern die kleinste Gemeinde und hat das größte Minus zu verzeichnen.

Das Bevölkerungswachstum in der Steiermark als Ganzes liegt bei 0,2 Prozent im Vergleich zu 2024, und im Zehnjahresvergleich ist ein Plus von 4,1 Prozent zu erkennen. Dies zeigt, dass der Bezirk Leibnitz nicht nur mit dem Trend mithält, sondern ihn sogar übertrifft. Der Hauptgrund für den Bevölkerungsanstieg im Bezirk ist ein positiver Wanderungssaldo, der 501 Personen mehr zählt, die nach Leibnitz gezogen sind als umgekehrt.

Gesundheit, Sicherheit und Tierschutz

Die Leistungsbilanz zeigt auch, dass das Sanitätsreferat eine Zunahme der Impfungen von 1.615 auf 2.140 verzeichnen konnte, mit einer Ausweitung des Impfangebots an Schulen. Im Sicherheitsreferat stiegen die Zugänge zur ID Austria von 3.649 auf 5.730, während die Anzahl der Vereinsgründungen von 82 auf 122 anstieg. Auch die Anzahl ausgestellter Reisepässe stieg von 7.447 auf 8.375.

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Ein wichtiges Thema ist auch der Tierschutz: Die Zunahme der Tierschutzkontrollen von 201 auf 259 zeigt den klaren Fokus auf die Bekämpfung von Tierseuchen und den Schutz der Tiere. Die Herausforderungen durch Schädlinge, insbesondere nach den extremen Wetterereignissen im Februar 2026, stellen jedoch eine weitere Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt.

Soziale Aspekte und demografische Entwicklungen

Im Sozialreferat gab es einen Anstieg der Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit Kindeswohl von 453 auf 558. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, auch soziale Aspekte in den Fokus der Bezirkshauptmannschaft zu rücken. Die Geburtenbilanz im Bezirk war 2024 bei -228, was bedeutet, dass mehr Sterbefälle als Lebendgeborene zu verzeichnen sind.

Zusätzlich zeigt die demografische Entwicklung, dass die Bevölkerung in Leibnitz im Durchschnitt 45 Jahre alt ist, während Gemeinden wie Gabersdorf und Gralla mit einem Durchschnittsalter von 41,3 und 42 Jahren die jüngsten sind. Die ausländische Bevölkerung hat sich im Bezirk verdoppelt, und 10,6 Prozent der Gesamtbevölkerung sind ausländische Staatsbürger, wobei der größte Anteil aus Slowenien und Kroatien stammt.

Die Bezirkshauptfrau Wiesegger-Eck hat sich klar zum Ziel gesetzt, die Region zu stärken und für die Bürger da zu sein. Dies zeigt sich nicht nur in den gestiegenen Besucherzahlen und den positiven Entwicklungen, sondern auch in der ganzheitlichen Betrachtung der Herausforderungen und Chancen, die der Bezirk Leibnitz bietet. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, und mit einem engagierten Team in der Bezirkshauptmannschaft wird der Weg in die kommenden Jahre sicherlich spannend bleiben.