Heute ist der 17.07.2026 und die Fußball-Saison in Graz steht in den Startlöchern. Sturm Graz eröffnet am Dienstag die Champions-League-Qualifikation gegen Hearts of Midlothian. Ein Spiel, das schon jetzt für ordentlich Aufregung sorgt. Trainer Fabio Ingolitsch hat klipp und klar gesagt: „Das wird eine ganz harte Nuss“. Und das hat seinen Grund, denn die Vorbereitung verlief alles andere als rund. Viele Fragezeichen stehen über dem Kader, und das Einkaufsprogramm ist noch nicht abgeschlossen.

Die Suche nach einem Linksverteidiger, der Emir Karic ersetzen soll – der hat das Weite in die USA gesucht – und einem Strafraumstürmer läuft noch. Da kommt der Transfermarkt, der durch Inflation und die späte WM zusätzlich belastet ist, wie gerufen. Ganz schön tricky, wenn man bedenkt, dass Sturm Graz auch finanzielle Einschränkungen hat und die Kaderkosten reduzieren sowie Rücklagen bilden will. Momentan sind acht Angreifer im Kader, was für viele zu viel ist. Trainer Ingolitsch hofft auf einen baldigen Neuzugang, um mehr Präsenz im Strafraum zu schaffen. Gerüchte um Nelson Weiper (21) von Mainz machen die Runde und könnten für frischen Wind sorgen.

Die Vorbereitung und ihre Herausforderungen

Die vergangene Saison war für Sturm Graz durchaus erfolgreich, auch wenn man sich heuer mehr erhofft. Seedy Jatta, der letzte Saison der zweiterfolgreichste Torschütze war, hat mit vier Toren auf sich aufmerksam gemacht. Rückkehrer Szymon Wlodarczyk gilt als der Gewinner der Vorbereitung. Schön zu sehen, dass er sich zurückkämpfen konnte. Aber es gibt auch Schattenseiten: Das Kreativ-Trio Otar Kiteishvili, Gizo Mamageishvili und Filip Rozga hatten zuletzt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und verpassten viele Trainingseinheiten. Immerhin kamen Kiteishvili und Mamageishvili in der Generalprobe gegen Pogon Stettin (1:0) zum Einsatz, was ein bisschen Hoffnung aufkeimen lässt.

Die Situation in der Abwehr ist auch nicht ganz ohne. Innenverteidiger Emanuel Aiwu und Niklas Geyrhofer wurden in die zweite Mannschaft versetzt, sind aber mittlerweile wieder im Training der ersten Mannschaft. Die Ausbootung wurde als rein sportlich motiviert bezeichnet. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Stimmung im Team auswirkt.

Ziele für die Saison

Sturm Graz strebt in dieser Saison einen internationalen Startplatz an. Schließlich hat man in den letzten fünf Saisonen nie schlechter als den zweiten Platz belegt. Ein ambitioniertes Ziel, das aber auch realistisch ist, wenn man bedenkt, dass die Mannschaft defensiv stabil sein und offensiv mehr Lösungen finden muss. Wichtige Spiele in der ersten Phase der Saison stehen an: Seekirchen im Cup, WSG Tirol, Hartberg, Altach und Lustenau. Das sind alles Gegner, die man nicht unterschätzen darf.

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Die Fans können sich also auf spannende Wochen freuen. Wer weiß, vielleicht wird die Mannschaft ja bald in voller Stärke auf dem Platz stehen. Eines ist sicher: In Graz wird die Fußball-Saison mit viel Herzblut und Leidenschaft angepackt. Da kann man nur die Daumen drücken!

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