Die Technische Universität Graz hat mit FLAPTrack ein innovatives Photovoltaik-System entwickelt, das nicht nur die Stromerträge steigert, sondern auch die Solarmodule vor den Launen des Wetters schützt. Wer könnte sich da nicht für einen zusätzlichen Schuss erneuerbare Energie begeistern? FLAPTrack beeindruckt mit einem cleveren Faltmechanismus und einer zweiachsigen Nachführung, die die PV-Module sowohl horizontal als auch vertikal nach dem Sonnenstand ausrichtet. Das bedeutet, dass die Sonnenstrahlen in vollem Glanz eingefangen werden, egal ob der Himmel strahlend blau oder von dunklen Wolken verhangen ist.

Das Besondere: Bei drohendem Unwetter oder in der dunklen Nacht klappen die Module automatisch zusammen und legen sich flach auf den Boden. So wird das Risiko von Sturmschäden, Hagel und Schneeablagerungen drastisch minimiert. Armin Buchroithner, Projektleiter des Teams, erklärt, dass ein patentierter linearer Aktuator für diese beeindruckende Funktionalität verantwortlich ist. Das klingt nicht nur schick, sondern soll auch die Installations- und Betriebskosten deutlich senken. So wird die Wirtschaftlichkeit der Solarenergie weiter verbessert – und das ist doch ein Grund zur Freude!

Beeindruckende Erträge

Die Zahlen sprechen für sich: Messungen an einer 1,8 Kilowattpeak-Demonstrationsanlage zeigen, dass FLAPTrack im Schnitt 40 Prozent mehr Strom erzeugt als vergleichbare, fest installierte Anlagen. An besonders guten Tagen konnte sogar ein Mehrertrag von bis zu 56 Prozent erzielt werden! Vor allem in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Sonne tiefer steht, erzeugt das System mehr als doppelt so viel Strom im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen. Das ist doch mal eine Ansage! Im Winter hingegen zeigt die Nachführung ihre Stärke, während der Faltmechanismus dafür sorgt, dass sich kein Schnee auf den Modulen staut – clever, oder?

Durch die Kombination aus moderner Technologie und intelligentem Wettermanagement erkennt FLAPTrack Sturm- oder Hagelgefahr mithilfe einer lokalen Wetterstation und regionaler Wetterprognosen. So bringt das System die Module in eine geschützte Position, bevor das Unwetter zuschlägt. Das klingt fast wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film, oder? Derzeit wird FLAPTrack in einem Langzeittest mit zahlreichen Sensoren überwacht, um wertvolle Daten zu Wetter, Stromertrag und Materialbelastung zu sammeln. Diese Informationen sollen helfen, das System weiter zu optimieren.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Entwicklung von FLAPTrack markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Nutzung von Solarenergie. In Zeiten, in denen der Klimawandel immer drängender wird, ist es wichtig, innovative Lösungen zu finden, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Graz zeigt hier eindrucksvoll, dass man mit klugen Ideen und modernster Technik einen echten Beitrag leisten kann. Wer weiß, vielleicht stehen wir in naher Zukunft alle unter schützenden Solarmodulen und freuen uns über die Energie, die uns die Sonne schenkt – auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt!

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