Heute ist der 8.07.2026, und in Graz, wo die Fußballleidenschaft lebendig ist, hat sich ein Kapitel geschlossen. Stefan Hierländer, geboren am 3. Februar 1991 in Villach, hat seine aktive Profikarriere beendet. Nach einer beeindruckenden Laufbahn, die sich über zehn Jahre beim SK Puntigamer Sturm Graz erstreckte, ist das nun der nächste große Schritt für den ehemaligen Kapitän. Sein letzter Auftritt? Ein Freistoßtor beim 2:0-Heimerfolg gegen den SK Rapid am 17. Mai 2026, ein schöner Abschluss für einen, der die Herzen vieler Fans erobert hat.

Der 35-Jährige, der 317 Pflichtspiele für den SK Sturm absolvierte und dabei 24 Tore sowie 25 Assists erzielte, entschied sich, Angebote vom TSV Egger Glas Hartberg und dem FC Blau-Weiß Linz abzulehnen. „Ich habe gemerkt, dass ich gewisse Rollen nicht mehr erfüllen kann“, so seine ehrliche Reflexion über den Rücktritt. Stattdessen wird er nun Teil des Trainerteams der zweiten Mannschaft in der 2. Liga des SK Sturm Graz. Das ist kein Abschied von Fußball, sondern eine neue Herausforderung, die er mit offenen Armen annehmen möchte.

Ein neuer Weg

In seiner neuen Funktion plant Hierländer, sich beratend in der Kaderplanung des Vereins einzubringen. Die Position ist zunächst befristet, was ihm die Möglichkeit gibt, verschiedene Bereiche kennenzulernen. Vielleicht wird er eines Tages auch seine Trainerlizenz machen, aber das steht alles noch in den Sternen. „Mal schauen, ob der Reiz kommt“, sagt er zu einem möglichen Comeback im Amateurfußball. Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn bald wieder auf dem Platz!

Seine Erfolgsbilanz ist bemerkenswert. Vier Meistertitel und fünf ÖFB-Cup-Titel – das hat er nicht nur mit Sturm Graz, sondern auch mit Red Bull Salzburg erreicht. Zudem kann er auf Auslandserfahrung bei RB Leipzig und im Nachwuchs von Sampdoria Genua zurückblicken. All das macht ihn zu einem wertvollen Mitglied im Trainerteam.

Ein Blick zurück

Die letzten zehn Jahre waren geprägt von unzähligen Emotionen, Kämpfen und Triumphen. Ein langjähriger Kapitän, der nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch viel für den Verein geleistet hat. Seine 361 Einsätze in der ADMIRAL Bundesliga sind ein Beweis für seine Beständigkeit und seinen unermüdlichen Einsatz. Lange Zeit war er das Herzstück des Teams, und seine Abwesenheit wird sicherlich spürbar sein.

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Trainerwechsel in der Bundesliga sind eine ständige Herausforderung, und die kommenden Monate werden zeigen, wie sich das Team ohne ihn entwickeln wird. Die Schanzer haben immer wieder bewiesen, dass sie sich anpassen können, und mit Hierländer in seiner neuen Rolle wird das sicher ein spannender Prozess. Die Fans dürfen gespannt sein, welchen Weg der SK Sturm Graz als nächstes einschlagen wird.

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