In Graz tut sich einiges – und das ist noch milde ausgedrückt! Die Grazer Messe steckt zwar in einer wirtschaftlichen Schieflage, doch die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch und haben große Pläne. Martin Ullrich, der Vorstand der Messe, hat sich mit dem Stadtrat Manfred Eber zusammengetan, um der Messe ein neues Leben einzuhauchen. Ein Verlust von neun Millionen Euro ist natürlich kein Pappenstiel, aber die Vision für die Zukunft ist klar: Bis 2035 soll der Umsatz auf stolze 22 Millionen Euro verdoppelt werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das mit frischen Ideen und einer gehörigen Portion Mut angegangen wird.

Ein Highlight dieser Neuausrichtung ist das Padel-Center, das in Halle D entstehen wird. Der Investor Tapedesign aus Graz hat sich bereit erklärt, die Halle fremd zu vermieten und damit ein sportliches Angebot zu schaffen, das in der Region stark nachgefragt wird. Und damit nicht genug: Im Messeturm werden Büroflächen vermietet, was zusätzlich zur finanziellen Stabilität beitragen soll. Es ist also einiges in Bewegung, auch wenn die Häuslbauermesse 2027 noch erfolgreich über die Bühne gehen muss, um das gesteckte Ziel zu erreichen.

Die Steiermarkhalle – Ein neuer Glanzpunkt

Ein weiterer spannender Punkt auf der Agenda ist die Planung der „Steiermarkhalle“. Ullrich hofft auf zügige Genehmigungen von der neuen Grazer Stadtregierung. Die Halle soll Platz für bis zu 1.200 Besucher bieten und mit einem Kostenrahmen von etwa 25 Millionen Euro rechnen. Der Name „Plenarsaal“ wird favorisiert, um Missverständnisse zu vermeiden – und das ist, ehrlich gesagt, auch eine gute Idee! Diese Halle wird nicht nur für Kongresse, sondern auch für Galas und Tagungen genutzt werden können, was das vielfältige Angebot der Messe weiter bereichern wird.

Mit einem neuen Businessplan, der kürzlich von MCG und Finanzstadtrat Manfred Eber präsentiert wurde, will man die wirtschaftliche Stabilität und gezielte Weiterentwicklung des Standorts vorantreiben. Maßnahmen wie der Bau der neuen Halle und die Entwicklung neuer Veranstaltungen stehen auf der Agenda. Auch die bestehenden Formate sollen optimiert werden. Die Grazer Frühlingsmesse wird 2026 und 2027 beispielsweise nicht stattfinden, um Platz für frische, innovative Ideen zu schaffen. Das kann ja nur spannend werden!

Rundum erfolgreich – oder doch nicht?

Das erste Quartal 2026 war bereits vielversprechend: Die Motion-Expo und die Gründermesse liefen besser als erwartet! Die Wirtschaftskammer hat sich als starker Partner erwiesen und wird hoffentlich auch weiterhin die Entwicklung unterstützen. Doch es gibt auch Schattenseiten – die Häuslbauermesse war weniger erfolgreich als geplant. Hier wurde mehr Geld investiert, um Aufmerksamkeit zu erregen, was nicht ganz den gewünschten Effekt hatte. Da heißt es jetzt: Aufpassen für 2027. Aber hey, wo Licht ist, da ist auch Schatten, oder?

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Im Großen und Ganzen scheint die Grazer Messe auf einem guten Weg zu sein. Die MCG generiert jährlich rund 100 Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung, und das soll ausgebaut werden. Wenn alle Maßnahmen greifen, könnte ab 2032 der operative Cashflow nachhaltig positiv sein. Damit wäre nicht nur der Standort gesichert, sondern auch die Zukunft der Messe in Graz. Ein spannender Weg, der noch viele Überraschungen bereithalten könnte!

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