Graz wird grüner: Ein neuer Tummelplatz für Begegnung und Erholung
Die Grazer Innenstadt erstrahlt bald in neuem Glanz! Die Neugestaltung des Tummelplatzes ist beschlossene Sache, und das bringt frischen Wind in die Stadt. Fußgängerzone erweitert, Begegnungszonen geschaffen – das klingt nach einem echten Gewinn für alle, die gerne durch die Straßen schlendern oder einfach nur eine kleine Auszeit im Freien genießen möchten. Von der Hans-Sachs-Gasse bis hin zum Bischofplatz wird der Raum für Fußgänger und Radfahrer erheblich erweitert. Langsam, aber sicher wird Graz grüner!
Auf rund 5.200 Quadratmetern wird ein öffentlicher Platz entstehen, der nicht nur schön aussieht, sondern auch Platz für viel Grün bietet. Sechs bestehende Bäume bleiben erhalten und zwei werden ersetzt. Aber das ist noch nicht alles! Die Stadt plant, zusätzlich 33 neue Bäume nach dem Schwammstadtprinzip zu pflanzen – ein cleverer Ansatz, um das Regenwasser besser zu bewirtschaften. Wer sich auf die neuen, großzügigen Grünflächen und die geplanten Trinkwasserbrunnen freut, der kann sich auf einen Ort freuen, der an heißen Sommertagen kühler und einladender ist.
Ein Ort für Begegnung und Erholung
Die neuen Begegnungszonen werden sich in der Bindergasse, der Bürgergasse und dem östlichen Tummelplatz erstrecken. Hier bleibt der Verkehr auf ein Minimum beschränkt, sodass sich Fußgänger und Radfahrer frei bewegen können. Es gibt auch Rücksichtnahme auf die Zufahrten zu Innenhöfen, Tiefgaragen und Ladezonen. Das bedeutet, dass auch Menschen mit Behinderung nicht ausgeschlossen werden – ein wichtiger Punkt, der oft vergessen wird. Barrierefreie Wege sind ein Muss und werden hier großgeschrieben.
Die Ausstattung des Platzes verspricht viel: Hochwertige Aufenthaltsbereiche, Wasserspiele und genügend Platz für alle, die einfach nur die Sonne genießen oder mit Freunden plaudern möchten. In einer Zeit, in der der motorisierte Verkehr immer mehr Lebensqualität raubt, ist es wichtig, dass wir den Fokus wieder auf das Menschliche legen. Die Gestaltung der Straßenräume ist nicht nur eine Aufgabe für Stadtplaner, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, an dem alle Bürgerinnen und Bürger teilhaben sollten.
Aktive Mobilität als Zukunftsmodell
Eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt fördert aktive Mobilität. Zufußgehen, Radfahren – all das sollte für jeden möglich sein. Es ist kein Geheimnis, dass der wachsende motorisierte Individualverkehr die Lebensqualität durch Abgase und Lärm beeinträchtigt. Das zeigt sich besonders bei schmalen Fuß- und Radwegen, die oft abrupt enden und das Überqueren von Straßen zur echten Herausforderung machen. Hier ist Graz auf einem guten Weg – die Umgestaltung der Innenstadt könnte nicht nur das individuelle Wohlbefinden steigern, sondern auch die lokale Wirtschaft ankurbeln.
Diese Veränderungen sind nicht nur nötig, sondern auch machbar. Das neue Straßenverkehrsrecht, das 2024/2025 in Kraft treten soll, ermöglicht den Kommunen, ihre Straßenräume umzugestalten – ganz im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz. Die Stadt Graz nimmt diese Herausforderung ernst, und mit politischer Unterstützung wird es gelingen, Fuß- und Radverkehr zu fördern und damit auch die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Eine Stadt, die grün und lebendig ist, ist eine Stadt, in der wir alle gerne leben.
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