Heute ist der 24.06.2026, und in Graz tut sich einiges in puncto Abfallwirtschaft. Die Holding Graz hat mit einem innovativen Projekt die städtische Abfallwirtschaft auf ein neues Level gehoben. Unterflurcontainer – ein Begriff, der nicht nur modern klingt, sondern auch praktische Vorteile mit sich bringt. An 23 Sammelstellen, darunter acht öffentliche und 15 private, stehen insgesamt 224 dieser Platzwunder bereit. Wer hätte gedacht, dass Müllentsorgung so smart sein kann?

Die Unterflurcontainer sind nicht nur platzsparend, sondern auch barrierefrei und ermöglichen eine saubere Abfallsammlung. Ein echter Gewinn für die Stadt und die Umwelt! Ausgestattet mit modernen Füllstandssensoren, die über das LoRaWAN-Netz der Citycom an die IoT-Plattform des Hauses Graz Daten übermitteln, wird die Entleerung nun bedarfsgerecht organisiert. Das bedeutet weniger Leerfahrten und ein spürbarer Rückgang der CO₂-Emissionen. Man könnte fast sagen, die Container haben ein eigenes kleines Gehirn!

Smart Solutions für Graz

Vizebürgermeisterin Judith Schwenter hebt die Ressourcenschonung und die Verbesserung des Services hervor, die durch diese digitale Transformation möglich wird. Auch Finanz- und Beteiligungsstadtrat Manfred Eber spricht von der Effizienz und den Kostenersparnissen, die diese Lösungen mit sich bringen. „Digitalisierung ist der Schlüssel zur Zukunft“, sagt Holding-Graz-CEO Gert Heigl und bringt damit die Sache auf den Punkt. Alice Loidl, Vorständin der Holding Graz, bezeichnet die Unterflurcontainer als wichtigen Baustein der modernen Stadtentwicklung.

Die Technik dahinter ist beeindruckend. Die Sensoren, die im Einsatz sind, sind Ultraschallsensoren – robust, wasser- und stoßfest. Sie messen in Echtzeit den Füllstand von Silos, Mülleimern und Containern und übertragen die Daten sicher in die Cloud. Wer sich fragt, wie das funktioniert, dem sei gesagt: Die Sensoren können bis zu 7 Jahre halten, abhängig von Temperatur und Behälterart. Ein kleines Technik-Wunderwerk, das uns den Alltag erleichtert.

Kooperation für die Zukunft

Dieses Projekt ist das Ergebnis einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen Holding Graz Abfallwirtschaft, Citycom und der ITG. Die Integration von kommunaler Infrastruktur, digitaler Netzwerktechnologie und Datenplattformen zu einer umfassenden Smart-City-Lösung ist bemerkenswert. Das zeigt sich auch in der Skalierbarkeit der Lösungen, wie Georg Krakolinig und Matthias Samberger von Citycom betonen. Das Ziel: eine noch effizientere Abfallwirtschaft, die sich den Herausforderungen der Zukunft anpassen kann.

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Die Digitalisierung der Abfallwirtschaft geht jedoch weit über Graz hinaus. Unternehmen wie Lufthansa Industry Solutions bringen ihre Expertise in die digitale Transformation ein. Dabei stehen Themen wie IoT, Big Data und künstliche Intelligenz im Vordergrund. SLOC, ein Technologie-Partner, hat sich auf die Entwicklung von Sensoren für Smart Waste spezialisiert und bietet anpassbare Gesamtlösungen an. Eine spannende Entwicklung, die zeigt, wie wichtig es ist, digitale Systeme in der Abfallwirtschaft zu implementieren.

So wird Graz nicht nur zur Vorzeigestadt für moderne Abfallwirtschaft, sondern auch zu einem Ort, an dem digitale Innovationen gelebt werden. Die Zukunft der Abfallwirtschaft hat begonnen, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden!

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