In Gratkorn wurde am vergangenen Wochenende richtig gefeiert! Der Gemeinschaftspark verwandelte sich für drei Tage in ein wahres Festgelände, wo sich Jung und Alt versammelten, um bei einem bunten Programm zu feiern. Ein Riesenwuzzler-Turnier, eine After-Match-Party und ein Familienfest standen auf der Agenda, und am Sonntag ließ man es sich beim Frühschoppen so richtig gut gehen. Wer hätte gedacht, dass so viel Energie in einem kleinen Ort stecken kann?

Ein Höhepunkt des Festes war die feierliche Fahrzeugsegnung der Neuanschaffungen der Feuerwehr Gratkorn Markt und des Roten Kreuzes. Diakon Franz Kink nahm sich die Zeit, um die neuen Fahrzeuge zu segnen – darunter zwei Rettungstransportautos und spezielle Tunnelfahrzeuge. Es war ein bewegender Moment, als er ein Segensgebet für die 90 Feuerwehrkameraden und 160 Mitglieder des Roten Kreuzes sprach. „Ohne die Menschen, die sich hier engagieren, wäre unsere Gemeinschaft nicht das, was sie ist“, betonte ABI Hannes Koch. Dem stimmte auch Bürgermeister Michael Feldgrill zu, der den Einsatzkräften seinen Dank aussprach. So viel Engagement verdient einfach Anerkennung!

Ehrungen für verdiente Kameraden

Das Fest bot auch die perfekte Gelegenheit, verdienstvolle Feuerwehrkameraden zu ehren. Unter dem Beifall der Festbesucher wurden Katastrophenmedaillen an Johann Glauninger, Stefan Dieter Namestnik, Rene Stemmer, Marco Adlboller und Johann Pichler verliehen, allesamt von der Feuerwehr Gratwein. Das ist schon eine stolze Leistung! Auch Thomas Glanner und Gernot Zierler erhielten Auszeichnungen, während weitere Mitglieder wie Manuel Mitteregger und Feuerwehrärztin Lisa Klasnic das Verdienstzeichen in der dritten Stufe erhielten. Die musikalische Umrahmung durch die Markt und Werkskapelle sowie die Hafendorfer sorgte für eine festliche Atmosphäre. Man konnte spüren, dass hier Gemeinschaft großgeschrieben wird!

Ein ernster Einsatz

Doch nicht alles war Feierlaune. Nur kurze Zeit später, am 19. Januar 2026, kam es auf der Eggenfelder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW mit zwei Personen kam von der B67 ab, überschlug sich und krachte gegen ein Firmengebäude. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Gratkorn–Markt und Friesach-Wörth waren schnell vor Ort. Bei ihrem Eintreffen war eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Hier zeigte sich, wie wichtig die Ausbildung und der Zusammenhalt der Einsatzkräfte sind. Mit einem hydraulischen Rettungsgerät wurde die Beifahrertür entfernt, und die eingeschlossene Person wurde mittels Spineboard gerettet.

Die Feuerwehrleute sicherten die Einsatzstelle ab, regelten den Verkehr und kümmerten sich um die verletzte Person. Während die Einsatzkräfte ihr Bestes gaben, um die Situation zu meistern, wurde deutlich, wie sehr auf sie Verlass ist. Man möchte sich nicht ausmalen, was geschehen wäre, wenn diese helfenden Hände nicht zur Stelle gewesen wären.

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Wenn man über solche Ereignisse nachdenkt, wird einem klar: Die Menschen, die sich in der Feuerwehr und im Rettungsdienst engagieren, sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Egal ob im feierlichen Rahmen oder im Ernstfall – ihr Einsatz ist unbezahlbar.

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