In Graz-Umgebung und Voitsberg tut sich gerade etwas ganz Spannendes! Club-Mitglieder können sich über ein ganz besonderes Angebot freuen: Bei der Neuregistrierung bei tim, dem e-Carsharing-Dienst im Steirischen Zentralraum, winkt ein Startguthaben von 22 Euro. Das ist doch ein feiner Anreiz, oder? Wer ab und zu ein (Zweit-)Auto braucht, ohne sich um Kaufpreis, laufende Kosten oder Wartungsaufwand kümmern zu müssen, findet hier eine super Alternative zum eigenen Fahrzeug.

Die Nutzung von tim ist denkbar einfach: Einfach registrieren, die App herunterladen und schon kann man elektrisch durch die Gegend cruisen. Das Ganze funktioniert an insgesamt 18 Standorten in der Region – eine bequeme Lösung für alle, die mal schnell ein Auto benötigen, ohne sich gleich festlegen zu müssen. Man könnte sagen, das ist der neue Trend, der den urbanen Raum erobert!

Carsharing auf dem Vormarsch

Wenn wir einen Blick über die Grenzen hinaus werfen, sehen wir, dass das Carsharing auch in Deutschland boomt. Der Bundesverband Carsharing e.V. hat kürzlich seinen Jahresbericht veröffentlicht, und die Zahlen sind beeindruckend. Über 1.200 Kommunen bieten mittlerweile Carsharing an, und die Anzahl der angemeldeten Fahrberechtigten hat die 5 Millionen-Marke überschritten. Ein echter Wachstumsmarkt! Mehr als 200 Kommunen haben seit 2017 eine Carsharing-Infrastruktur geschaffen – und das macht die Sache spannend.

Doch nicht alles läuft reibungslos. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ist eine Herausforderung. In der Carsharing-Flotte liegt der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge bei 17,8 Prozent, während der nationale Pkw-Flotte nur 2,9 Prozent ausmacht. Ein kleiner Lichtblick, aber der E-Anteil im Carsharing wächst langsamer als der Rest der Flotte. Das liegt unter anderem an der fehlenden carsharingfähigen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Der bcs fordert deshalb dringend, diese Infrastruktur auszubauen und zu fördern, damit das Carsharing nicht ins Stocken gerät.

Zukunftsperspektiven und Herausforderungen

Um die Expansion des Carsharings zu unterstützen, sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Dazu gehören die Schaffung von Carsharing-Stellplätzen im öffentlichen Raum, eine Verpflichtung zur Erstellung von Carsharing-Stationen in Neubauten und die Vereinfachung der Besteuerung von Mobilitätsbudgets für Arbeitnehmer. Das klingt alles nach einem gut durchdachten Plan, aber es bleibt abzuwarten, wie schnell diese Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden.

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Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, gibt es am 24. September einen Online-Workshop zum Thema „E-Carsharing in Kommunen“. Eine gute Gelegenheit, um mehr über die Zukunft der Mobilität zu erfahren und aktiv an der Entwicklung teilzuhaben.

Das Thema Carsharing ist also nicht nur lokal spannend, sondern hat auch internationale Dimensionen. Die Herausforderungen sind groß, aber die Möglichkeiten ebenso. Und wer weiß, vielleicht wird das Carsharing eines Tages ja die Norm in unseren Städten – besonders wenn wir an die umweltfreundlichen Alternativen denken, die es mit sich bringt.