Am Montagnachmittag, einem Tag, der für viele ganz normal begann, fand im Bezirk Deutschlandsberg eine Polizeiaktion statt, die so manch einen Motorradfahrer aus dem Konzept bringen könnte. Es waren Schwerpunktkontrollen, die auf die gefährlichen Raser auf den Straßen abzielten. Und wie das Schicksal es will, wurden gleich zwei Biker erwischt, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten.
Der erste, ein 36-jähriger Motorradfahrer aus Kärnten, wurde im Ortsteil Aibl mit satten 193 km/h gemessen, wo doch nur 100 km/h erlaubt sind. Das ist schon eine ordentliche Übertreibung, oder? Sein Führerschein wurde schnurstracks abgenommen, und das Motorrad wurde vorläufig beschlagnahmt. Da bleibt einem das Herz kurz stehen! Aber auch der zweite Biker, ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Leibnitz, konnte sich nicht aus der Schusslinie retten – er wurde im Ortsteil Soboth mit 170 km/h gestoppt. Auch ihm blieb der Führerschein nicht erhalten. Beide Männer müssen nun mit einer Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg rechnen.
Die Konsequenzen von Geschwindigkeitsübertretungen
Was viele nicht wissen: Geschwindigkeitsverstöße können nicht nur unangenehme Folgen haben, sie sind auch mit Bußgeldern, Punkten und Fahrverboten verbunden. Laut dem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog gibt es für Ordnungswidrigkeiten wie rasen klare Regelungen. Wer innerorts beispielsweise 21 bis 25 km/h zu schnell fährt, muss mit 115 Euro und einem Punkt rechnen. Bei einem Überschreiten von über 70 km/h wird es richtig teuer – hier sind es gleich 800 Euro und ein Fahrverbot für drei Monate. Das kann einem ganz schön die Laune verderben!
Besonders pikant wird es, wenn man bedenkt, dass ein einmonatiges Fahrverbot ab einer Überschreitung von 26 km/h verhängt werden kann, wenn es innerhalb eines Jahres zu einem weiteren Verstoß über 25 km/h kommt. Da fragt man sich doch, ob die Freude am Fahren es wirklich wert ist, sich in solche Schwierigkeiten zu bringen. Für jeden, der sich unsicher ist, bietet der ADAC einen Online-Bußgeldrechner an – ein praktisches Tool, um die möglichen Kosten zu ermitteln.
Die Regeln auf den Straßen
Zusätzlich zu den Bußgeldern gibt es auch klare Vorgaben zur Höchstgeschwindigkeit: Innerorts sind maximal 50 km/h erlaubt, während es außerorts 100 km/h für Pkw und Kfz bis 3,5 Tonnen sind. Interessant ist auch, dass es auf bestimmten Straßen und Autobahnen zwar keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt, jedoch eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gilt. Wer sich nicht an diese Richtgeschwindigkeit hält, kann bei einem Unfall mit Mithaftung rechnen. Das macht das Fahren gleich nochmal riskanter!
Wem das alles zu viel ist, der kann auf Unterstützung vom ADAC zählen, falls Zweifel an der Korrektheit von Bußgeldbescheiden bestehen. Es gibt nichts Schlimmeres, als in eine rechtliche Falle zu tappen – und das kann schneller passieren, als man denkt.
Die Kontrollen der Polizei in Deutschlandsberg sind ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Und auch wenn es für die erwischten Motorradfahrer ein böses Erwachen war, vielleicht bringt es ja auch einige andere dazu, über ihr Fahrverhalten nachzudenken. Schließlich will niemand in die Bredouille kommen, oder?