Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Deutschlandsberg hat im Mai einen Anstieg von 5,7 Prozent verzeichnet. Das sind insgesamt 1.460 Menschen, die sich aktuell auf der Suche nach einer neuen Stelle befinden. Besonders betroffen sind 656 Frauen, deren Zahl um 37 gestiegen ist, was einem Anstieg von 6,0 Prozent entspricht. Bei den Männern sieht es nicht viel besser aus: 804 von ihnen sind ohne Job, was 42 mehr als im Vormonat sind – das entspricht einem Anstieg von 5,5 Prozent. Und die Lage ist nicht nur für die direkt Arbeitslosen besorgniserregend. Dazu kommen noch 286 Personen, die sich in Schulungen des AMS befinden. Hartmut Kleindienst, der Leiter der regionalen AMS-Geschäftsstelle, hat sich zu der Situation geäußert und betont, dass eine kurzfristige Entspannung nicht in Sicht sei.
Die Anstiege sind besonders bei älteren Personen und Langzeitarbeitslosen auffällig. Hierbei spielt die gesundheitliche Vermittlungseinschränkung eine große Rolle. Bei den Alterskategorien zeigt sich ein gemischtes Bild: Bei den Jugendlichen bis 25 Jahre gibt es 153 Arbeitslose, was einem Anstieg von 7,7 Prozent entspricht. In der Altersgruppe von 25 bis unter 50 Jahren sind es 656 Personen, was einem Anstieg von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bei den über 50-Jährigen sind es 651 Personen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden – das sind 4,7 Prozent mehr als im Mai 2022.
Ein Lichtblick in der Region
<pDoch nicht alles ist trübe in der Süd- und Südweststeiermark. In den benachbarten Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Ein Grund zur Hoffnung! Es gibt zahlreiche offene Stellen und Lehrplätze in der Region. Das AMS bemüht sich, die Situation durch präventive Maßnahmen und spezielle Förderangebote zu verbessern. Vielleicht ist die Aussicht auf eine neue Anstellung gar nicht so weit entfernt, wie es zunächst scheint.
<pZusätzlich gibt es eine interessante Entwicklung in den Arbeitskräftenstatistiken. Die Mikrozensus-Arbeitskräfte-Erhebung zeigt, dass die Daten zur Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit immer wieder aktualisiert werden. Berichte über die Quartale 2025 und 2024 sind ebenfalls verfügbar. Diese Statistiken bieten eine wertvolle Grundlage für die Analyse der Arbeitsmarktsituation in der Region und geben Aufschluss über demografische Veränderungen und Trends in den Arbeitsstätten. Wer sich für die Details interessiert, findet auf der Statistik-Website PDF-Dokumente mit verschiedenen Dateigrößen, die von 1,2 MB bis 49,0 MB reichen.
<pDie Situation im Bezirk Deutschlandsberg ist also vielschichtig. Während die Arbeitslosenzahlen gestiegen sind und die Herausforderungen für viele spürbar sind, gibt es gleichzeitig Hoffnungsschimmer durch offene Stellen und die Bemühungen des AMS, die Lage zu verbessern. Manchmal ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wogen glätten.