Am 9. Mai war es endlich so weit! In Eugendorf fand der Info-Markt unter dem schmissigen Motto „Nachhaltig leben ist nicht schwer“ statt. Ein Event, das das Herz eines jeden Umweltfreundes höher schlagen lässt. Es war eine wunderbare Ergänzung zu den Aktionstagen „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“, die vom Salzburger Bildungswerk organisiert wurden. Da standen sie nun, etwa 25 Ausstellende und 120 interessierte Teilnehmende, bereit, um ihre Ideen und Produkte rund um das Thema Nachhaltigkeit zu präsentieren. Michael Riener, der Gastgeber des Tages, hatte sichtlich Freude daran, die Gäste durch das bunte Treiben zu führen.

Die Aussteller hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. In der Dorfladenbox gab’s regionale Köstlichkeiten, während die Bioblumen-Bäuerin Brigitte Dörner mit ihren blühenden Schönheiten die Besucher in ihren Bann zog. Auch der Bio-Gemüsebauer Pertiller war vor Ort, und der Sparmarkt Putz trumpfte mit seinen fair gehandelten Produkten auf. Die Bibliothek Eugendorf hatte eine Auswahl an Büchern zum Thema Nachhaltigkeit dabei – eine wahre Schatztruhe für Wissensdurstige! Und nicht zu vergessen Angela Lindner, die mit ihren kreativen Angeboten zum Thema Nachhaltigkeit das Interesse vieler weckte.

Vielfalt der Initiativen

Der Naturschutzbund Salzburg, vertreten durch die engagierte Geschäftsführerin Ingrid Eichberger, informierte die Besucher über Biodiversitätsprojekte und verteilte Blumensamen – perfekt für alle, die selbst aktiv werden wollten. Auch Zerum, ein Modelabel, das sich auf umweltfreundliche und fair gehandelte Kleidung spezialisiert hat, stellte seine Kollektion vor. In einer Zeit, in der Mode oft mit Umweltverschmutzung assoziiert wird, ist so eine Initiative einfach Gold wert!

Die Foodcoop Heimvorteil aus Neumarkt, der kfb-Flohmarkt mit Brigitte Maier, ein syrischer Änderungsschneider und die Fairtrade-Gruppe um Susanne Nobis aus Seekirchen – sie alle waren Teil dieses bunten Marktes. Das Bildungswerk Seekirchen kündigte zudem die spannende Ausstellung „GewissensBISS“ über Lebensmittelverschwendung an, die am 26. Mai in der Stadtbibliothek Seekirchen eröffnet wird. Ein Thema, das uns alle betrifft und an dem wir gemeinsam arbeiten sollten!

Wissen und Genuss

Neben den vielen Info- und Verkaufsständen gab es auch Kurzvorträge, die das Wissen der Anwesenden bereicherten. „PC Okay“ zeigte interessierten Besuchern, wie man Computern ein zweites Leben schenken kann. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Ressourcen zu schonen! Alexandra Falkner von der Erneuerbare Energiegemeinschaft Seenland informierte über die spannende Idee der Stromteilung. Und Energieberater Harald Kienzl sprach über die Vorzüge von Balkonkraftwerken – ein Thema, das gerade in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Toni Wintersteller berichtete von 50 Jahren EZA Fairer Handel, während Hans Holzinger, ein wahrer Nachhaltigkeitsexperte, Einblicke in seine Bücher „Wirtschaftswende“ und „Von nichts zu viel – für alle genug“ gab.

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Zur Stärkung der Gäste sorgte das Team des Netzwerks „Tomorrow“ mit köstlichem Kaffee und Kuchen – einfach himmlisch! Man hätte fast meinen können, dass der Duft des frisch gebrühten Kaffees die gesamte Veranstaltung umhüllte und die Gäste noch mehr anregte, sich mit den Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Biodiversität als globale Herausforderung

Gerade in einer Zeit, in der der Verlust der Artenvielfalt eine der größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft darstellt, sind Events wie dieser Info-Markt von immenser Bedeutung. Die Biodiversitätskonferenz COP16, die demnächst in Cali, Kolumbien, stattfindet, wird sich mit diesen drängenden Themen befassen. Es ist klar, dass der Handel dazu beitragen kann, Lösungen zu finden, wenn er Mensch und Planet respektiert. Fairtrade fördert die Artenvielfalt durch Agrarökologie und unterstützt Kleinbäuerinnen und -bauern dabei, Nahrungsmittelproduktion zu diversifizieren und die Biodiversität zu stärken. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch dringend notwendig, um die Lebensmittelproduktion langfristig zu sichern.

Die Forderungen an die Entscheidungsträger auf der COP16 sind klar: Es gilt, die Hauptursachen des Biodiversitätsverlusts anzugehen und Kleinbäuerinnen und -bauern fair zu entlohnen. Das politisches Rahmenwerk zur Förderung nachhaltiger Produkte bis 2025 gefordert wird, zeigt, dass es an der Zeit ist, gemeinsam aktiv zu werden. Nur so können wir sicherstellen, dass auch zukünftige Generationen in einer gesunden und vielfältigen Umwelt leben können.