Heute ist der 11.05.2026, und in Zell am See wird ein Kapitel im österreichischen Eishockey geschlossen. David Nothegger, ein Name, der nicht nur in den Schiedsrichter-Kreisen, sondern auch bei den Fans einen hohen Stellenwert hat, verabschiedet sich nach 20 Jahren als Linienrichter. Wer hätte gedacht, dass die Zeit so schnell vergeht? Über 1000 Spiele hat er geleitet, auf internationalem Niveau, und dabei immer für Fairness, Verlässlichkeit und sportliche Integrität gestanden. Ein wahrer Profi!
Gerhard Schiffauer, der ÖEHV Referee in Chief, hat bei der Bekanntgabe von Notheggers Rücktritt einige warme Worte gefunden. Er lobte die Fachkompetenz und Autorität des langjährigen Schiedsrichters, der nicht nur als Vorbild für die jüngere Generation galt, sondern auch stets ein geschätzter Ansprechpartner war. „Seine Haltung, Objektivität und Menschlichkeit unter Druck waren bemerkenswert“, so Schiffauer. Das ist nicht nur eine Floskel – das sagen viele, die ihn kennengelernt haben. Ehrlich gesagt, solche Charaktere fehlen in jeder Gemeinschaft.
Ein Abschied, der bleibt
Der offizielle Abschied von David Nothegger steht am 30. April beim Länderspiel Österreich gegen Deutschland an. Ein Moment, der sicher viele Emotionen wecken wird. Er hat nicht nur die Pfeife geschwungen, sondern auch eine Atmosphäre geschaffen, in der sich Spieler und Zuschauer wohlfühlen konnten. Das ist eine Kunst für sich! Seine Leidenschaft für den Sport und das Engagement, das er gezeigt hat, werden in der Schiedsrichtergemeinschaft definitiv in Erinnerung bleiben. Man kann sagen, die Schiedsrichtergemeinschaft verliert eine prägende Persönlichkeit, gewinnt aber ein Vorbild!
Wenn man darüber nachdenkt, wie schnell Entscheidungen im Eishockey getroffen werden müssen, wird einem klar, wie anspruchsvoll der Job als Schiedsrichter ist. Blitzschnell muss man urteilen, ob eine Situation regelkonform ist oder nicht. Da bleibt kaum Zeit zum Nachdenken – und doch hat Nothegger immer die Ruhe bewahrt. Das ist eine Fähigkeit, die viele bewundern und die nicht jeder hat. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Freude und Spaß er trotz des Drucks auf hohem Niveau hatte. Immerhin ging es nicht nur um die Spiele, sondern auch um die Menschen, die mit Leidenschaft dabei sind.
Ein Abschied ist immer auch ein Neuanfang. David Nothegger wird nun die Zeit mit seiner Familie genießen und sicherlich auch im neuen Lebensabschnitt seine Erfahrungen und Weisheiten weitergeben. Schade, dass wir ihn nicht mehr auf dem Eis sehen werden, aber wir sind dankbar für die vielen unvergesslichen Momente, die er uns beschert hat.