Heute ist der 11.07.2026, und in Hallein gibt es einen aufregenden Grund zum Feiern! Das Keltenmuseum öffnet seine Türen für eine ganz besondere Sonderausstellung, die unser Verhältnis zur Antike neu beleuchtet. Unter dem Titel „ANTIKE – Vorbild und Mythos“ werden ab sofort beeindruckende Kunstwerke präsentiert, die die Ikonografie und Mythologie der Antike anhand von faszinierenden Bildhauerei-Beispielen aufgreifen. Es ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, in die Welt der alten Meister einzutauchen!

Die Ausstellung ist ein wahrer Schatz für alle Kunstliebhaber und Geschichtsinteressierten. Zu sehen sind nicht nur Werke des renommierten Ludwig Kasper, der von der griechischen Skulptur inspiriert wurde und den Begriff „Moderne Klassik“ prägte, sondern auch die Arbeiten von Rudolf Hoflehner, der sich in den 1960er Jahren mit der griechischen Plastik auseinandersetzte. Das war die Zeit, als abstrakte Kunst immer mehr an Bedeutung gewann – und Hoflehner hat diese Entwicklung meisterhaft in seine Kunst integriert.

Ein Blick auf die Vergangenheit

Doch das ist noch nicht alles! Siegfried Anzinger, der 1953 das Licht der Welt erblickte, bringt mit seinen Arbeiten einen frischen Wind in die Ausstellung. Er greift die Antike in der Postmoderne wieder auf und legt großen Wert auf das „freie Schauen“. Dabei geht es ihm darum, das Unsichtbare sichtbar zu machen, was in der heutigen schnelllebigen Zeit besonders wichtig ist. Wer hätte gedacht, dass Kunst so viel mit unserer Wahrnehmung und Interpretation der Welt zu tun hat?

Zu Beginn der Ausstellung werden Kleinplastiken aus dem 18. bis 20. Jahrhundert aus der Sammlung des Salzburg Museums gezeigt – sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf die großen Meisterwerke, die noch folgen. Und das alles ist Teil des Bildhauerschwerpunkts Kunstsommer Hallein, der die Stadt nicht nur als Ort der Kunst, sondern auch als Wiege der Bildhauerei ins Rampenlicht rückt. Hallein hat eine lange Tradition in der Bildhauerei, die von Schnitzkursen bis zur Gründung einer Kunstschule im Jahr 1870 reicht.

Ein Ort der Inspiration

Die Ausstellung läuft bis zum 18. Oktober, und es gibt noch viel mehr zu entdecken! Neben dem Keltenmuseum werden auch in der Alten Saline, im Kunstraum Pro Arte, in der Galerie Schloss Wiespach, in der Kunstsammlung Guglhof und an der HTL Hallein spannende Ausstellungen zu sehen sein. Es lohnt sich also, die Kunstszene von Hallein zu erkunden!

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Wer mehr über die Hintergründe der Kunstgeschichte erfahren möchte, findet auf Kunstplaza interessante Informationen. Die Antike hat uns so viel zu bieten, und diese Ausstellung ist eine wunderbare Gelegenheit, sich davon selbst zu überzeugen. Also, auf ins Keltenmuseum – und lassen wir uns von der Magie der Antike verzaubern!

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