Am vergangenen Wochenende kam es in der österreichischen Fußball-Bundesliga zu einem spannenden Duell, das die Titelrennen neu belebt hat. Red Bull Salzburg und der Meister Sturm Graz trennten sich mit einem 1:1 Unentschieden. Das Spiel war durchzogen von Emotionen, mit vielen Auf und Abs, und es zeigte einmal mehr, wie eng die Spitze der Liga beisammen ist. Salzburg, angeführt von ihrem Kapitän Mads Bistrup, der aufgrund einer Wadeverletzung nicht mitwirken konnte, ging in der 22. Minute durch Yorbe Vertessen in Führung. Ein Torschuss von Kitano nur kurz nach Anpfiff ließ bereits erahnen, dass hier ein packendes Match auf uns zukommen würde.

Sturm Graz, in einer neuen Formation mit einer Viererkette unter Trainer Fabio Ingolitsch, zeigte sich kämpferisch. Der Ausgleich fiel jedoch erst in der Nachspielzeit, als Axel Kayombo, der ebenfalls als Joker ins Spiel kam, das 1:1 erzielte. Salzburg hatte bis zur 93. Minute geführt und es schien, als könnte man den Sieg einfahren. Doch das späte Tor stellte alles auf den Kopf. Es war nicht das erste Mal, dass Salzburg in dieser Saison in den letzten Minuten Punkte ließ. Man erinnere sich an die Spiele gegen Rapid und LASK, in denen ähnliche Schicksale passierten.

Die Bedeutung für den Titelkampf

Mit diesem Unentschieden wird der Titelkampf der Bundesliga noch spannender. Aktuell liegen drei Teams innerhalb von zwei Punkten; Sturm Graz führt nach diesem Punktgewinn. Der LASK, der Cupsieger, könnte am Montagabend gegen Rapid punkten und sich so die Tabellenführung zurückholen. Ein Sieg für Rapid würde sie nur einen Punkt hinter Sturm bringen, was die Situation zusätzlich aufregend macht. Rapid hat jedoch im neuen Linzer Stadion bei sechs Anläufen noch nicht gewonnen – eine ganz besondere Herausforderung.

Einer der herausragenden Spieler für Sturm Graz war Otar Kiteishvili, der trotz Wadenproblemen auf der Bank saß. Er wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und bereitete das Tor von Kayombo vor. Auf der anderen Seite vergab Salzburgs Joker Konate eine große Chance in der 86. Minute, was im Nachhinein als schmerzhafter Fehler betrachtet werden könnte. Auch Moussa Yeo hatte einen Treffer erzielt, der jedoch nach VAR-Überprüfung wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Was für ein Auf und Ab!

Abschließende Gedanken

Trainer Ingolitsch äußerte sich nach dem Spiel optimistisch und bezeichnete das Unentschieden als „eher ein gewonnener, als ein verlorener Punkt“. Das zeigt, wie stark Sturm Graz mittlerweile aufgestellt ist. Über elf Spiele ungeschlagen, doch in den letzten fünf Runden blieb der Sieg aus. Ein kleiner Wermutstropfen, der aber die Stimmung nicht trüben kann. Das nächste Spiel für Rapid wird eine harte Nuss. Hoff Thorup bezeichnete das Auswärtsspiel gegen LASK als eine der härtesten Herausforderungen der Bundesliga. Es bleibt spannend – die kommenden Wochen könnten entscheidend für den Ausgang der Meisterschaft sein!

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