Heute ist der 3.05.2026 und ich sitze hier in Salzburg, wo die Luft bereits nach Frühling duftet. Während sich die Stadt auf die warmen Tage vorbereitet, brodelt es auch im Fußball – vor allem bei Sturm Graz. Unter dem neuen Trainer Fabio Ingolitsch, der frisch in den Sattel gestiegen ist, zeigt der Verein eine bemerkenswerte Stabilität. Zehn Spiele sind sie nun unbesiegt! Doch, und das muss man ehrlich sagen, die Offensive hat in vier dieser Partien nicht aus dem Spiel heraus getroffen. Das ist schon ein bisschen frustrierend für die Fans, die auf packende Tore warten.
Fabio Ingolitsch, ein gebürtiger Salzburger mit familiären Wurzeln in Graz, spricht von einer Leidenschaft, die ihn selbst mitreißt. „Die Atmosphäre hier ist einfach einzigartig“, sagt er und denkt dabei an die Fans, die das Stadion zum Beben bringen. „Ich habe schon lange eine Verbindung zu diesem Klub, mein Bruder hat hier gespielt.“ Er weiß, dass die Erwartungshaltung in Graz hoch ist – die Leute wollen Titel sehen! Und das nicht nur in der Theorie, sondern auch auf dem Platz. Das ist auch der Grund, warum er die Offensive nachdrücklich verbessern möchte. „Wir müssen unsere Chancen effektiver nutzen“, betont Ingolitsch, während er auf die defensiven Strategien der Gegner anspielt, die in den letzten Spielen oft tief gestanden sind.
Ein neues Kapitel für Sturm Graz
Die Vorfreude auf das kommende Spiel gegen Salzburg ist spürbar. „Ich erwarte, dass es einfacher wird, weil auch Salzburg gewinnen möchte“, merkt er an. Das klingt nach einem echten Duell! Paul Koller und Albert Vallci werden als Verstärkungen für die Defensive in die Waagschale geworfen. Ingolitsch weiß, dass die gute Defensivarbeit bereits im Sturm beginnt. Man könnte sagen, er hat die Weichen für eine spannende Zeit gestellt.
In der Kabine wird Deutsch als Amtssprache gesprochen – ganz klar! Aber die persönlichen Gespräche, die laufen oft auf den steirischen Dialekt hinaus. Ingolitsch hat sich zwar einige Worte angeeignet, bleibt aber bei seinem eigenen, charmanten Salzburger Dialekt. Das klingt irgendwie sympathisch, oder? Und das Beste: Er plant, seine Familie nach Graz zu holen. Das zeigt, wie ernst es ihm ist. Bisher war er noch nicht einmal in Salzburg seit seiner Ernennung, was ihm sicher auch ein bisschen schmerzt. Doch das wird sich bald ändern!
Die Weltmeisterschaft als Blickfang
Ein weiteres Thema, das Ingolitsch beschäftigt, ist die kommende Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Sein Favorit? Frankreich. „Die beste Mannschaft wird den Titel gewinnen“, sagt er mit einem Lächeln. Es ist klar, dass er den Fußball liebt und sich auf die großen Spiele freut. Die Leidenschaft, die er für den Sport hat, strahlt er aus – und das ist ansteckend. Es bleibt spannend zu beobachten, wie er Sturm Graz weiterentwickeln wird und ob die Zuschauer bald wieder jubeln können, wenn die Tore fallen.
Die Zeit wird zeigen, ob Ingolitsch das Ruder herumreißen kann. Die Fans in Graz erwarten nichts weniger als große Leistungen. Und eines ist sicher: In der steirischen Hauptstadt wird es nie langweilig!