Wetterexperte Hans Gessl, besser bekannt als „Wetterhans“, hat die Schüler des Schauergymnasiums in Wels in die Geheimnisse des Wetters eingeweiht. Im Rahmen eines spannenden Wetterworkshops haben die jungen Entdecker nicht nur die Natur entlang der Traun erkundet, sondern auch alte Bauernregeln auf dem Welser Stadtplatz gesammelt. Wer dabei eine Regel nennen konnte, wurde mit dem „Prix Kikeriki“ auf einem Bierdeckel belohnt – das klingt doch nach Spaß! Diese Initiative ist eine von vielen, die die Vorfreude auf die OÖ. Landesgartenschau 2027 schürt.

Schon seit 2025 veranstaltet das Schauergymnasium als einzige Mittelschule Österreichs in der letzten Schulwoche diesen besonderen Wetterworkshop. Gessl, der tief in der Region verwurzelt ist und 1965 die Handelsakademie in Wels besuchte, hat eine lange Geschichte mit der Stadt. Er hat nicht nur am Moststand seines Vaters mitgeholfen, sondern ist auch seit über 50 Jahren als freiberuflicher Journalist tätig. Man kennt ihn für seine wöchentlichen TV-Beiträge über das Wetter, die er vor rund 30 Jahren begann. Jetzt plant er, ein eigenes Wetterprogramm für die Landesgartenschau zu gestalten.

Ein Blick in die Zukunft

Die Vorbereitungen für die Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ 2027 laufen bereits auf Hochtouren. Geschäftsführer Gottfried Strugl gab Einblicke in die Planungen. Gessl wird dabei eine zentrale Rolle spielen und neue Wetterakzente in Wels setzen, nachdem er in Bad Schallerbach bereits erfolgreiche Wetterspaziergänge organisiert hat. Seine Vision ist es, das Wissen um die Wetterphänomene und die damit verbundenen Bauernregeln als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe einzureichen. Das klingt nicht nur ehrgeizig, sondern auch nach einer wertvollen Bereicherung für die Kultur.

Das Streben nach dem UNESCO-Status für immaterielle Kulturerbe hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 2003 wurde das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet, und seitdem sind zahlreiche kulturelle Ausdrucksformen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, anerkannt worden. Wie schön wäre es, wenn die Region Wels mit seinen traditionsreichen Bauernregeln Teil dieser wertvollen Liste werden könnte?

Die Magie der Natur und ihre Regeln

Bauernregeln sind nicht nur alte Sprüche; sie sind das gesammelte Wissen von Generationen. „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist“ – solche Weisheiten wurden von den Schülern gesammelt und zeugen von einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Gessl glaubt fest daran, dass dieses Wissen bewahrt werden sollte, um kommende Generationen zu inspirieren und zu informieren.

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Die Kombination aus Naturerfahrung und Wissensvermittlung macht diesen Workshop zu etwas ganz Besonderem. Die Schüler von heute sind die Wetterexperten von morgen, und wenn sie mit einem Bierdeckel in der Hand und einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen, dann hat sich das Engagement der Lehrer und des Wetterhans auf jeden Fall gelohnt. Es bleibt spannend, welche neuen Wetterüberraschungen Gessl für die Landesgartenschau 2027 in petto hat!

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