Am 25. Juni 2026 war es soweit: Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule 5 Wels Mauth liefen für einen guten Zweck. Bei der GEMMA MPS Challenge sammelten die kleinen Sportler beeindruckende 3.500 Euro, die direkt in die Arbeit von MPS Austria fließen werden. Das Event war nicht nur ein Wettlauf – es war ein Zeichen der Solidarität! Die Kinder liefen insgesamt 1.928 Runden auf einer 400 Meter langen Strecke, was mehr als 771 Kilometern entspricht. Die gesamte Schulgemeinschaft war auf den Beinen, und die Begeisterung war förmlich greifbar.

Sponsoren aus der Umgebung, darunter Eltern und Unternehmen, unterstützten die Aktion, indem sie für jede gelaufene Runde Geld spendeten. Auch Schulwart Klaus Kurz ließ sich nicht lange bitten und lief 45 Runden, was ihm zusätzlich 500 Euro für MPS Austria einbrachte. Die Direktorin Claudia Klein und Organisatorin Martina Heinisch hoben die Bedeutung von sozialem Engagement hervor – es war klar: hier wird nicht nur gelaufen, hier wird Hoffnung gespendet.

Die Wichtigkeit der GEMMA MPS Challenge

Michaela Weigl, die Geschäftsführerin von MPS Austria, zeigte sich begeistert von der Initiative. Sie betont, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, um das Bewusstsein für Mukopolysaccharidosen (MPS) zu schärfen. MPS ist eine seltene, aber sehr ernste Erkrankung, die betroffene Familien stark belastet. Die gesammelten Spenden fließen direkt in Therapieangebote, die den Alltag der betroffenen Kinder und deren Familien erleichtern.

Die Unterstützung reicht von finanzieller Hilfe in Notsituationen für Hilfsmittel bis hin zu Informations- und Beratungsangeboten. Zudem organisiert MPS Austria Therapiewochen, Konferenzen und spezielle Tage für Geschwisterkinder. Es ist ein umfassendes Netzwerk, das den Familien zur Seite steht. Die Forschung wird ebenfalls gefördert, um die Perspektiven für Menschen mit MPS zu verbessern – denn hier gibt es noch viel zu tun.

Ein Blick auf die Herausforderungen

Die Betroffenen und ihre Familien stehen oft unter enormem Druck. MPS ist eine unheilbare, fortschreitende Krankheit, die den Alltag stark beeinflusst. Veranstaltungen wie die GEMMA MPS Challenge sind nicht nur eine Möglichkeit, Geld zu sammeln, sondern bieten auch Raum für Austausch und Gemeinschaft. Die MPS-Gesellschaft organisiert regelmäßige Treffen, bei denen Betroffene sich gegenseitig unterstützen können. Es ist ein Ort, an dem man nicht allein ist.

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Auf die Frage, warum solche Unterstützung so wichtig ist, antwortet man schnell: Es geht um mehr als nur um Geld. Es geht um Hoffnung, um den Glauben, dass man nicht alleine ist und dass es Menschen gibt, die für einen kämpfen. Die MPS-Gesellschaft bietet dafür nicht nur Informationen, sondern auch praktische Hilfe, wie etwa während der jährlichen Therapiewoche. Die Schwestern und Brüder der Betroffenen haben ihre eigenen Herausforderungen, und auch für sie gibt es spezielle Programme.

In Deutschland wird alle zwei Jahre eine internationale Konferenz für Patienten, Angehörige, Ärzte und Wissenschaftler organisiert. Diese Veranstaltungen sind eine wertvolle Gelegenheit, um Wissen auszutauschen und neue Ansätze zur Behandlung zu diskutieren. Der nächste Termin steht bereits fest: 2024 in Würzburg. Während in Österreich die GEMMA MPS Challenge ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, bleibt die Forschung eine Schlüsselkomponente im Kampf gegen diese seltene Erkrankung.

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