Heute ist der 22. Mai 2026 und in Vöcklabruck gibt es aufregende Neuigkeiten, die die kreative Szene zum Beben bringen! Vom 24. bis 30. Mai findet im malerischen Hotel Gottwald in Tata, Ungarn, ein internationaler Malworkshop statt, der von Paulus Ploier, dem bekanntesten Mundmaler Österreichs aus Straß im Attergau, initiiert und organisiert wird. Das Thema dieses Workshops? „Licht und Schatten“. Ein Konzept, das nicht nur die Palette der Farben, sondern auch die Emotionen der Teilnehmer in den Mittelpunkt rückt!
Ein Blick auf die Teilnehmenden verrät, wie international und vielfältig die Kunstszene hier zusammenkommt. Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Ungarn, der Slowakei, Serbien, Kroatien, Polen und dem Vereinigten Königreich werden ihre Talente vereinen. Besonders spannend wird der Besuch von Tom Yendell, dem Präsidenten der Vereinigung der mund- und fussmalenden Künstler (VDMFK) aus dem Vereinigten Königreich. Auch Florian und Philipp Stegmann, Sohn und Enkel des VDMFK-Gründers Arnulf Erich Stegmann, lassen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Und als wäre das nicht genug, wird auch Bence Malatinszky, Verleger des MFK-Verlags Ungarn, mit von der Partie sein. Da kann man nur sagen: eine illustre Runde!
Paulus Ploier: Ein künstlerisches Vorbild
Paulus Ploier ist nicht nur ein Mundmaler, sondern ein wahres Vorbild für viele. Seine autodidaktisch erlernte Technik spiegelt seine Lebensgefühle wider und das macht seine Arbeiten so einzigartig. Die Leidenschaft, die er in seine Werke steckt, ist förmlich greifbar. Die Idee, Künstler aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen, zeigt, wie Kunst als universelle Sprache fungieren kann. Es ist einfach großartig, wie sie sich gegenseitig inspirieren und neue Perspektiven entdecken.
Was viele vielleicht nicht wissen: Die VDMFK, zu der Ploier seit vielen Jahren gehört, wird als Wirtschaftsunternehmen vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen eingestuft. Die Finanzierung der Organisation erfolgt durch den Verkauf von Grußkarten, Kalendern, Puzzles und Büchern, die von Fuß- und Mundmalern erstellt werden. Besonders zur Weihnachtszeit sind diese Produkte sehr gefragt. Die Einnahmen fließen direkt in die Unterstützung der Künstler, die nicht nur ein monatliches Gehalt, sondern auch die Anerkennung ihrer Arbeit erhalten. Das ist ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung von Künstlern, die oft im Schatten stehen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein Blick in die Zukunft
Mit dem bevorstehenden Workshop in Ungarn wird nicht nur ein kreatives Feuer entfacht, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, dass die Teilnehmer durch Austausch und Zusammenarbeit neue Wege in ihrer Kunst beschreiten. Die VDMFK spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie Künstler weltweit unterstützt und ihnen hilft, ihren künstlerischen Erfolg zu fördern. So wird die Gemeinschaft der Mund- und Fußmaler nicht nur größer, sondern auch stärker, während sie sich gegenseitig auf ihrem Weg begleiten.
Es bleibt also spannend zu beobachten, welche inspirierenden Werke aus diesem Workshop hervorgehen werden. Vielleicht wird man in naher Zukunft einige dieser faszinierenden Kunstwerke auch in Ausstellungen bewundern können. Der kreative Austausch in Tata wird sicher noch lange nachklingen und die Künstler in ihrer Entwicklung weiter voranbringen – und das ist es, was Kunst letztendlich bewirken soll: Menschen zusammenbringen, berühren und inspirieren.