Steyr, eine Stadt mit industriellem Charme, wird sich bald zu einem Hotspot für Cyber-Resilienz entwickeln. Am 11. Juni 2026 findet im DigiSpace der FH OÖ Campus Steyr eine bedeutsame Veranstaltung zur NIS Initiative statt. Ab dem 01.01.2026 tritt das NISG 2026 in Kraft, und das hat es in sich! Es fordert nicht nur die IT-Abteilungen heraus, sondern geht auch direkt an die Geschäftsführung, die Produktion, den Einkauf und die Logistik. In einer Zeit, in der digitale Systeme und kritische Partner ausfallen können, ist es von großer Bedeutung, dass alle Bereiche eines Unternehmens auf Cyber-Resilienz eingestellt sind.
Die Region Steyr ist stark industriell geprägt und bietet enge Verbindungen zwischen Unternehmen, Zulieferern, IT-Dienstleistern und Logistikpartnern. Das heißt, wenn ein Teil der Lieferkette wackelt, kann das Auswirkungen auf die gesamte Produktion und die Reputation haben. Das ist nicht nur ein technisches Problem, sondern ein strategisches, das auch die Geschäftsleitung betrifft. Die Veranstaltung bringt Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen – von Management über IT bis hin zu öffentlicher Verwaltung. Hier wird diskutiert, wie man Funktionsausfälle zentraler Systeme managen kann und welche Verantwortung die Geschäftsführung dabei trägt.
Ein Blick in die Zukunft: Die NIS Initiative
Die NIS Initiative betrachtet Cyber-Resilienz als ein Thema, das alle Ebenen der Unternehmensführung betrifft. Zentrale Fragestellungen sind unter anderem die Bewertung von Lieferantenrisiken und die Nachweisbarkeit von Vorbereitungen. Das klingt alles sehr technisch, aber letztlich geht es darum, wie Unternehmen sicherstellen können, dass sie nicht nur reagieren, sondern proaktiv handeln können, wenn es darauf ankommt. In Steyr, mit seinen starken Wurzeln im Maschinenbau und der Automatisierung, sind funktionierende digitale Prozesse für Industrie und öffentliche Einrichtungen unerlässlich.
Die Veranstaltung wird von FH-Prof. MMag. Dr. Susanne Leitner-Hanetseder eröffnet und verspricht interessante Beiträge von namhaften Partnern wie netology, Siemens, SPWR Rechtsanwälte und dem Logistikum der FH OÖ. Das Logistikum beschäftigt sich intensiv mit Lieferketten, Abhängigkeiten und dem Third Party Risk Management, was in unserer vernetzten Welt immer wichtiger wird. Die Perspektiven, die hier zusammenkommen, sind vielschichtig und bieten wertvolle Einblicke, die über den Tellerrand hinausblicken.
Wer sollte dabei sein?
Die Zielgruppe dieser Veranstaltung sind alles andere als nur IT-Nerds! Geschäftsführer, IT-Verantwortliche, Produktionsverantwortliche, Compliance- und Risikomanagement-Profis sowie Einkauf und Supply Chain Management – jeder, der in irgendeiner Weise mit der digitalen Resilienz seines Unternehmens zu tun hat, wird hier fündig. Und hey, das ist auch eine großartige Gelegenheit zum Netzwerken. Die Plätze sind begrenzt, also schnell anmelden, wenn man Teil dieses spannenden Austausches sein möchte!
Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe ist bereits für den 3. September geplant. Bleiben Sie also dran, denn Steyr wird in den kommenden Monaten sicherlich zum Zentrum der Cyber-Resilienz in Österreich. Wer hätte gedacht, dass aus einer Stadt wie Steyr so viel Innovationsgeist sprudeln kann?