In der Sport/Mittelschule St. Valentin, genauer gesagt im Schubertviertel, sprießen nicht nur die Ideen, sondern auch die Pflanzen! Die 3a-Klasse hat sich im Geografieunterricht einem spannenden Projekt zum Thema Nachhaltigkeit gewidmet, das gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt. Die Schüler:innen, darunter Mara Pihringer, Alexander Hiebl, Johanna Aistleitner, Julian Huber, Emma Gruber, David Baumgartner und Felix Schafelner, haben sich zusammengetan, um die Gesunde Jause, die sie zwei Mal pro Woche genießen, umweltfreundlicher zu gestalten. Da wird einem ganz warm ums Herz, wenn man sieht, wie kreativ und selbstständig die Kids ans Werk gehen!

So ein Projekt, das macht nicht nur Spaß, sondern lehrt auch wichtige Dinge für die Zukunft. Unter der Anleitung von Lehrer Jochen Pardametz durften die Schüler:innen ihre Ideen selbst entwickeln und umsetzen. Das bedeutet Freiheit und Verantwortung in einem! Um das Ganze zu finanzieren, haben die kreativen Köpfe in der Klasse selbst Mehlspeisen gebacken und diese in den großen Pausen verkauft. Der Gewinn? Ein Hochbeet, das nun auf dem Schulgelände prangt und mit Kräutern sowie verschiedenen Gemüsesorten gefüllt ist. Und das Beste daran: Die frischen Produkte landen direkt auf ihrem Jausenteller!

Ein Hochbeet voller Möglichkeiten

Jetzt könnte man sagen, ein Hochbeet ist einfach nur ein Hochbeet, aber weit gefehlt! Hier kommen gleich mehrere Vorteile zum Tragen. Erstens, die Höhe ist perfekt für Kinder, sodass sie ohne Probleme an die Pflanzen gelangen können. Außerdem haben sie jetzt die Möglichkeit, den Lebenszyklus von Pflanzen hautnah zu erleben – von der Saat bis zur Ernte. Das fördert nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch die Liebe zur Gartenarbeit. Und ganz nebenbei lernen die Kids, wie wichtig frisches Gemüse für eine gesunde Ernährung ist. Das macht sich in den Geschmäckern bemerkbar!

Eins ist sicher: Die Schüler:innen sind jetzt nicht nur Gärtner:innen, sondern auch kleine Wissenschaftler:innen. Sie beobachten, wie Sonnenlicht, Wasser und Boden das Wachstum ihrer Pflanzen beeinflussen. Verantwortung und Geduld sind plötzlich keine Fremdwörter mehr. Diese Fähigkeiten sind unbezahlbar und bringen sie gut in die Zukunft. Das Hochbeet ist also nicht nur ein hübsches Stück Garten, sondern ein echtes Bildungsprojekt.

Ein Blick über den Tellerrand

Es ist spannend zu sehen, dass das Hochbeet-Projekt nicht nur in St. Valentin Schule macht. Auch die Landgard Stiftung hat erkannt, wie wichtig solche Initiativen sind. Ab 2027 startet die Stiftung ein neues Schulgarten-Projekt, bei dem Grundschulen in Deutschland unterstützt werden, um eigene Schulgärten anzulegen. Sie fördern praktische und gartenbauliche Fähigkeiten und sensibilisieren die Schüler:innen für nachhaltiges Handeln. Immerhin haben sie seit 2017 bereits fast 90 Schulen mit Hochbeeten ausgestattet!

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Hier geht es nicht nur um das Pflanzen von Gemüse und Kräutern, sondern auch um die Wertschätzung von Lebensmitteln und das Erleben komplexer ökologischer Zusammenhänge. Die Kinder lernen, wie man mit der Natur umgeht, und das kann man gar nicht früh genug anfangen. Es ist also klar: Der Trend zu nachhaltigen Projekten in Schulen ist nicht aufzuhalten und das ist auch gut so!

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