In Rohrbach-Berg findet am 6. Juni eine ganz besondere Veranstaltung statt, die Herzen berührt und Raum für Trauer schafft. Die Trauerwanderung, organisiert vom Mobil Hospiz Palliative Care der Caritas im Bezirk Rohrbach, lädt alle ein, gemeinsam Schritte zurück ins Leben zu setzen. Um 14 Uhr treffen sich die Teilnehmenden am Parkplatz des Gasthauses Mosthütte in der Stifterstraße 69. Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird in der Stadtpfarrkirche Rohrbach Unterschlupf gesucht.
Hierbei geht es nicht nur ums Gehen, sondern um das Teilen von Emotionen und das Erleben von Gemeinschaft. Unter dem Motto „Der Schmerz des Abschieds ist das Echo der Liebe“ bietet die Wanderung eine wertvolle Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Begleitet werden die Teilnehmenden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Mobilen Hospizteams, die mit ihrer Empathie und ihrem Verständnis einen sicheren Raum schaffen.
Gemeinsame Einkehr und Austausch
Nach etwa 30 Minuten Gehzeit – das klingt ja ganz machbar – können alle, die möchten, in der Mosthütte einkehren. Ein bisschen Gemütlichkeit nach der emotionalen Wanderung tut gut! Hier kann man bei einem Kaffee oder einem Stück Kuchen weiter ins Gespräch kommen und die Erlebnisse des Nachmittags Revue passieren lassen. Und das Beste: Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer Interesse hat, kann einfach vorbeikommen!
Es ist ein offenes Angebot für alle, die in ihrer Trauer nicht alleine sein wollen. Die Veranstaltung dauert insgesamt etwa zwei Stunden und bietet somit genügend Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten – oder einfach nur die frische Luft und die Natur zu genießen. Wer noch Fragen hat, kann sich gerne unter der Telefonnummer 0676/87767921 oder per E-Mail an hospiz.rohrbach@caritas-ooe.at melden.
Ein wichtiger Schritt für die Seele
Solche Veranstaltungen sind wichtig – gerade in Zeiten, in denen viele Menschen mit Verlusten kämpfen. Der Austausch kann unglaublich entlastend sein. Trauer ist ein individuelles Gefühl, das oft schwer zu tragen ist, aber in Gemeinschaft erfährt man, dass man nicht allein ist. Es ist eine Art von Heilung, die in der Natur und unter Gleichgesinnten stattfinden kann. Und manchmal sind es die kleinen Schritte, die einen großen Unterschied machen.
Also, wenn ihr am 6. Juni Zeit und Lust habt, kommt vorbei! Genießt den Austausch, die Natur und die Gemeinschaft. Man weiß nie, welche neuen Perspektiven und Freundschaften sich dabei ergeben. Es wird sicher ein unvergessliches Erlebnis.