Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Das 16. SPARKASSE-Mädchenfußball-Bundesfinale fand im BSFZ Obertraun statt. Ein Event, das nicht nur spannende Spiele, sondern auch strahlende Gesichter und jede Menge Emotionen mit sich brachte. Die Mädels des BRG Rohrbach haben einmal mehr bewiesen, dass sie zur Elite im österreichischen Mädchenfußball gehören. Mit einem klaren 3:1 Sieg gegen SMS Wörgl sicherten sie sich den dritten Platz – und das zum vierten Mal in Folge! Ein beeindruckendes Ergebnis, das die Leidenschaft und den Einsatz des Teams widerspiegelt.

Die Partie gegen Wörgl war ein echter Krimi; BRG Rohrbach führte gleich dreimal im Spiel und hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen. Anja Penz war die unangefochtene Heldin des Matches – alle Tore für ihr Team gingen auf ihr Konto. Ihre Leistung war einfach überragend! Cheftrainerin Mag. Martina Schuster war sichtlich stolz auf ihre Schützlinge. Trotz der drückenden Hitze und physisch starken Gegnerinnen hat das Team alles gegeben. „Die Mädels haben sich nicht unterkriegen lassen“, so Schuster. Und das ist doch genau das, was man sich von einem Team wünscht.

Ein großer Tag für alle Teams

Im großen Finale setzte sich der Titelverteidiger, das Polgargymnasium Wien, gegen das BG Rein (Steiermark) mit 2:0 durch. Ein weiterer Triumph für die Wiener, die insgesamt 22 Tore in sechs Spielen erzielten und damit ihren 9. Meistertitel mit nach Hause nehmen konnten. BG Rein, immerhin amtierender Hallen-Bundesmeister, hatte zwar einen Rückstand aufzuholen, konnte jedoch nicht ausgleichen. Das zeigt, wie hart umkämpft die Spiele in diesem Wettbewerb sind.

Aber nicht nur die Sieger standen im Mittelpunkt. Auch das Georg von Peuerbach-Gymnasium hat seine Erfahrungen gesammelt, trotz eines 8. Platzes mit nur einem Sieg und vier Niederlagen. Valentina Mindl, die Schlüsselspielerin, erzielte fünf der sechs Tore für ihr Team, doch eine andere wichtige Spielerin fehlte aufgrund einer Schulprüfung. Trainerin Katharina Gahleitner meinte, dass ihr junges Team gegen die größeren Gegnerinnen zwar Schwierigkeiten hatte, jedoch wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnte. Ein Lerneffekt, der nicht unterschätzt werden sollte.

Ein Fest für den Mädchenfußball

Der Tag des Mädchenfußballs, der fester Bestandteil des „Mädchenfußballkalenders“ ist, bietet jungen Talenten die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Durch Schnuppertrainings und Turniere können Mädchen, die bisher nicht aktiv im Verein spielen, erste Erfahrungen im Fußball sammeln. Der DFB unterstützt solche Veranstaltungen, sodass sie auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Mädchenfußballs bleiben. Wie schön ist es, dass so viele junge Mädchen die Chance erhalten, ihre Leidenschaft für den Sport zu entdecken!

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Insgesamt war das Bundesfinale ein großer Erfolg, und die Organisation unter Katharina Strauchs und Karl Römer wurde von allen Seiten gelobt. Es sind die kleinen Dinge, die ein großes Event ausmachen – und das spürte man an jeder Ecke. Die Begeisterung der Spielerinnen, die Emotionen der Zuschauer und die tolle Atmosphäre machten diese Meisterschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es bleibt zu hoffen, dass der Mädchenfußball in Österreich weiterhin so gefördert wird und noch viele weitere Talente hervorgebracht werden. Denn ganz ehrlich – der Fußballsport ist für alle da, und das sollte gefeiert werden!

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