Die Vorfreude auf die kommende Ausstellung „Hommage an Herbert Hiesmayr“ wächst in der Region Rohrbach. Ab dem 8. Mai 2026 wird die Burg Piberstein zum Schauplatz für die Kunstwerke des beeindruckenden Künstlers und Lehrers Herbert Hiesmayr sowie seiner talentierten Schüler. Die Eröffnung findet am Freitag, den 8. Mai, um 19 Uhr statt und verspricht ein kulturelles Highlight für die gesamte Gemeinde.
Herbert Hiesmayr, der von den späten 1960ern bis Anfang der 1970er Jahre als BE-Lehrer am Gymnasium in Rohrbach tätig war, hinterließ in der Region nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine menschliche Spur. Er inspirierte zahlreiche Schüler, darunter Hermann Eckerstorfer, Gabriele Hain und Christian Ruckerbauer, zur künstlerischen Tätigkeit. Zudem war Hiesmayr in der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) aktiv und organisierte Bergwander- und Kletterwochen im Gesäuse, was seine Verbundenheit zur Natur und seine Freude am gemeinsamen Erleben unterstrich.
Künstlerische Vielfalt und Ehrung
Die Ausstellung wird eine Vielzahl von Werken präsentieren, die nicht nur von Hiesmayr selbst stammen, sondern auch von seinen Schülern, darunter unter anderem Maria Andorfer, Elisabeth Hauer und Kurt Schlögl. Diese künstlerische Vielfalt zeigt, wie der Einfluss Hiesmayrs über die Jahre gewachsen ist und wie er Generationen von Künstlern geprägt hat.
Die Bilder für die Ausstellung werden von seiner Tochter, Bernadette Haider, zur Verfügung gestellt, die ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen wird. Die Veranstaltung wird von Gerhard Wöß eröffnet, während Georg Niedetzky musikalisch für den passenden Rahmen sorgt. Es ist eine Gelegenheit, die Erinnerungen an einen Mensch und Künstler, der 2016 verstarb, lebendig werden zu lassen.
Öffnungszeiten und weitere Informationen
Die Ausstellung ist an mehreren Tagen im Mai geöffnet: am 9., 10., 14., 16., 17., 23. und 24. Mai jeweils von 14 bis 17 Uhr. Dies bietet den Besuchern die Möglichkeit, in die kreative Welt von Herbert Hiesmayr einzutauchen und die künstlerischen Errungenschaften seiner Schüler zu entdecken.
Die „Hommage an Herbert Hiesmayr“ wird nicht nur die Kunstliebhaber anziehen, sondern auch all jene, die die Geschichten und Erinnerungen an einen Lehrer und Künstler, der so viele Leben berührt hat, ehren möchten. Ein Besuch dieser Ausstellung ist somit nicht nur eine kulturelle Verpflichtung, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit, die mit jedem Bild, jeder Skulptur und jeder Erzählung neue Facetten eröffnet.