Ein aufregender und lehrreicher Tag stand den Schülern der dritten Klassen der Volksschule St. Martin bevor, als sie kürzlich das Gemeindeamt besuchten. Ziel dieses Ausflugs war es, den jungen Köpfen einen Blick hinter die Kulissen der Gemeindeverwaltung zu ermöglichen. Amtsleiter Günther Kehrer nahm sich die Zeit, den Kindern die verschiedenen Aufgaben und Abläufe in der Gemeinde näherzubringen, und sorgte damit für großes Interesse unter den Schülern.

Ein weiteres Highlight des Besuchs war das persönliche Treffen mit Bürgermeister Manfred Lanzersdorfer, der in seinem Büro geduldig die Fragen der neugierigen Kinder beantwortete. Die Begeisterung war spürbar und der Bürgermeister bezeichnete den Vormittag als besonders schön. Nach dem informativen Besuch im Gemeindeamt ging es für die Klassen auf eine spannende Gemeinderundfahrt, bei der sie das Gemeindegebiet erkundeten. Stationen wie das Schloss Neuhaus, der Hochbehälter in Dunzendorf und der Bauhof standen auf dem Programm, wobei der Bürgermeister die Bedeutung des Bewusstseins für die Wasserquelle und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser betonte.

Eine Tradition im Wandel der Zeit

Die Geschichte der Volksschule St. Martin ist geprägt von Veränderungen. Von 1909 bis 1966 gab es in Joachimstal eine einklassige Volksschule, die jedoch aufgrund einer starken Abwanderung schließen musste. Mit dem Pflichtschulgesetz von 1962 wurde die neunjährige Schulpflicht eingeführt, was zur Schließung der Oberstufen an den Volksschulen führte. Die Schüler besuchen heute je nach Hauptschulsprengel die Hauptschule in Bad Großpertholz oder die Hauptschule in Weitra.

Bis zum Ende des Schuljahres 2014/15 wurde die Volksschule St. Martin zweiklassig geführt und durch einen Turnsaal erweitert. Seit September 2015 besteht ein Volksschulverband mit Bad Großpertholz, wobei die 1. und 2. Klassen im Volksschulgebäude in St. Martin untergebracht sind, während die 3. und 4. Klassen in Bad Großpertholz lernen. Darüber hinaus wird seit 2015 eine „Schulische Nachmittagsbetreuung“ angeboten, die den Schülern eine wertvolle Unterstützung bietet.

Ein Blick auf die schulischen Rahmenbedingungen

Die schulischen Rahmenbedingungen in Österreich, die durch verschiedene Gesetze geregelt sind, haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. So gibt es beispielsweise spezifische Regelungen zur Schulordnung und zur Schulpflicht, die die Basis für das Bildungssystem bilden. Diese Gesetze, die regelmäßig aktualisiert werden, sind entscheidend für die Struktur und Organisation der Schulen. Auch in St. Martin spiegelt sich diese Entwicklung wider, da die Gemeinde stets bemüht ist, die Bildungsangebote zu optimieren und den Schülern ein bestmögliches Lernumfeld zu bieten.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch der Volksschule St. Martin im Gemeindeamt nicht nur einen spannenden Einblick in die kommunale Verwaltung bot, sondern auch die Verbindung zwischen Geschichte, Bildung und Gemeindeverwaltung auf eindrucksvolle Weise verdeutlichte. Die Kinder hatten die Möglichkeit, aktiv Fragen zu stellen und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die für ihre Zukunft von Bedeutung sind.