In Rohrbach wird die Schule zum Schauplatz einer aufregenden Entwicklung: Künstliche Intelligenz (KI) ist nun Teil des Schulalltags an den BBS Rohrbach. Ein besonderes Event, der KI-BBS-Day, hat die Schüler:innen in die Welt der KI eingeführt und sie für einen reflektierten Einsatz sensibilisiert. Die Schülervertretung der HAK und HLW, unterstützt von den engagierten Lehrern Markus Silbergasser und Robert Korntner-Haas, haben mit viel Herzblut diesen Tag organisiert. Es ging darum, die Schüler zu befähigen, KI sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen – ganz im Sinne des modernen Lernens. Denn die Gefahren sind real: Wichtige Fähigkeiten wie Problemlösefähigkeit, kritisches Denken und Kreativität könnten durch den falschen Einsatz von KI auf der Strecke bleiben. Das hat bestimmt viele zum Nachdenken angeregt!

Die Schüler haben sogar selbst Hand angelegt und Stundenpläne mit KI-Relevanz erarbeitet. Ziemlich coole Sache, oder? Ein Highlight war die virtuelle Keynote von Joscha Falck, der über defensives und expansives Lernen sprach. Anschließend gab es eine lebhafte Diskussion, die den Schülern weitere Denkanstöße gab. Die Botschaft war klar: KI sollte nicht nur als Werkzeug betrachtet werden, sondern als Möglichkeit, eigene Gedanken zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Schulbildung in Zeiten der Digitalisierung verändert!

Neues Lernen in der digitalen Welt

Der KI-BBS-Day ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Trends. Die Anforderungen an KI-Kompetenzen sind vielfältig und betreffen nicht nur Schüler, sondern auch Lehrkräfte. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr nötig, dass jeder ein „AI-Leader“ wird, aber die Entwicklung von KI-Kompetenzen ist unerlässlich. Die Europäische Union hat sogar eine KI-Verordnung verabschiedet, die den Fokus auf diese Kompetenzen fordert. Das zeigt: Hier tut sich was!

Ein weiterer spannender Aspekt ist die Notwendigkeit, bereits in der Grundschule die Grundlagen für KI-Kompetenzen zu legen. Spielerisches Lernen, der Umgang mit KI-unterstützten Tools und Interaktion mit LLM-Chatbots – das sind nur einige der Vorschläge für die Kleineren. Und in den höheren Jahrgängen? Da sollte das Lernen über, mit und durch KI weiter vertieft werden. Reflexion und kritisches Denken bleiben dabei auch ohne KI wichtig, schließlich geht es darum, den Schülern eine breite Palette an Kompetenzen mit auf den Weg zu geben. Ein bisschen wie in der guten alten Zeit, nur mit einem modernen Twist.

Der Bildungsauftrag im Wandel

In dieser schnelllebigen Welt ist es notwendig, den schulischen Bildungsauftrag zu überdenken. Fächerübergreifendes Lernen, vernetzte Inhalte und menschliche Kompetenzen wie Mitgefühl und Verantwortung rücken immer mehr in den Fokus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Einsatz von KI in der Hochschulbildung, was zeigt, dass diese Themen nicht nur in der Schule, sondern auch in der weiteren Bildung eine Rolle spielen. Die Projekte, die im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ gefördert werden, zielen darauf ab, den kompetenten Umgang mit KI zu schulen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ein ambitioniertes Vorhaben, das den Grundstein für eine zukunftsorientierte Bildung legen könnte.

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Die Entwicklungen sind spannend und fordernd zugleich. Es ist klar, dass die Verfügbarkeit von KI den Bildungsauftrag komplexer macht. Ethische Fragen und der verantwortungsvolle Umgang mit KI sind in der heutigen Zeit von zentraler Bedeutung – nicht nur in der Bildung, sondern auch in der Sozialen Arbeit. Schließlich ist es wichtig, dass wir nicht nur die technischen Aspekte von KI betrachten, sondern auch die menschlichen Werte, die wir dabei nicht aus den Augen verlieren dürfen. Und so bleibt abzuwarten, wie sich die Schulen und die Gesellschaft insgesamt auf diese Veränderungen einstellen werden. Die Zukunft ist bereits hier und sie ist prägend – für uns alle.