Am 9. Mai 2026, dem Europatag, fand in der Wirtschaftskammer Rohrbach der traditionelle Europaempfang des Wirtschaftsbundes statt. Die Atmosphäre war geprägt von einem bunten Mix aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – einfach ein Schmelztiegel der Ideen und Perspektiven. Zahlreiche Gäste strömten in die Räumlichkeiten, um sich über die aktuellen europapolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen auszutauschen. Es war ein Abend, an dem man spürte, wie wichtig die EU für unsere Region ist.

Ein ganz besonderer Höhepunkt des Abends war die Keynote von Othmar Karas, dem langjährigen Europaabgeordneten und ehemaligen Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments. Unter dem Titel „How Europe Wins“ sprach er über die Rolle Europas in herausfordernden Zeiten und hob die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts hervor. Karas machte deutlich, dass die EU für Regionen wie den Bezirk Rohrbach eine unverzichtbare Rolle spielt, insbesondere in Zeiten, in denen die globale Konkurrenz immer schärfer wird.

Die Bedeutung eines starken Europas

Andreas Höllinger, der Bezirksobmann des Wirtschaftsbundes und der Wirtschaftskammer, ließ keinen Zweifel daran, dass ein starkes Europa für die Region im Dreiländereck Österreich-Deutschland-Tschechien essenziell ist. „Ohne die Zusammenarbeit in Europa wären wir verloren“, könnte man fast sagen – und er hatte das Publikum auf seiner Seite. Der Austausch unterstrich die Wichtigkeit der europäischen Zusammenarbeit für den Wirtschaftsstandort, der durch Innovation und gemeinsame Projekte gestärkt wird.

Nach der Keynote ging es weiter mit einer spannenden Talkrunde. Kristina Urmann, die Erste Bürgermeisterin von Neureichenau, Peter Eckerstorfer, Geschäftsführer von Röchling Industrial Oepping, und Bernhard Winkler, der Obmann des Vereins „DenkStein Eiserner Vorhang“, diskutierten über die Herausforderungen und Chancen, die Europa für die Region bietet. Es war interessant zu hören, wie unterschiedliche Perspektiven zusammenfließen können, um eine gemeinsame Vision für die Zukunft zu entwickeln.

Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Fokus

Die Themen, die an diesem Abend angesprochen wurden, sind aktueller denn je. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat erst kürzlich einen Plan zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU vorgestellt, der sich auf Innovation, Klimaschutz und Unabhängigkeit von anderen Märkten konzentriert. Sie betont die starke industrielle Basis Europas und die Notwendigkeit, die digitale Branche zu stärken. All dies hat direkte Auswirkungen auf Regionen wie Rohrbach, wo die wirtschaftliche Dynamik und Innovationskraft entscheidend sind.

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Die Redner des Abends waren sich einig, dass es nicht nur um den Wettbewerb mit anderen Märkten geht, sondern auch um die Schaffung eines Umfelds, in dem Ideen sprießen können. „Wir müssen die bürokratischen Hürden abbauen“, hieß es an mehreren Stellen. Ein Viertel der bürokratischen Hürden für große Unternehmen und mehr als ein Drittel für kleine und mittelständische Unternehmen sollen abgebaut werden – das klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung!

Der Europaempfang in Rohrbach war ein lebendiger, inspirierender Abend, der einmal mehr die Relevanz der EU und die Notwendigkeit einer starken Zusammenarbeit in den Vordergrund stellte. Ein starkes Europa – das wünschen sich alle Anwesenden, und sie sind bereit, gemeinsam dafür zu arbeiten. Wie sagt man so schön? Die besten Ideen entstehen, wenn man zusammenarbeitet und sich gegenseitig inspiriert. Und genau das ist an diesem Abend geschehen.