Am 10. Mai 2026 wird es wieder spannend in der Gemeinde St. Martin, denn die Landjugend des Bezirks Rohrbach lädt zum Bezirksmähen ein. Ein Wettbewerb, der nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Präzision und Ausdauer setzt – und das inmitten einer malerischen Kulisse! Ab 11.30 Uhr können sich die Teilnehmer anmelden, bevor um 12.30 Uhr der Startschuss fällt. Die Herausforderung? Drei mal drei Parzellen Wiese müssen mit der traditionellen Sense abgemäht werden. Und keine Sorge, für die kleinen Besucher gibt es eine Hüpfburg, die für fröhliche Stimmung sorgt!
Besonders aufregend ist die Einführung der Juniorenwertung für Kinder unter 14 Jahren. Das ist eine großartige Möglichkeit, die Jüngsten für das Sensenmähen zu begeistern und ihnen die Tradition näherzubringen. Hier wird nicht nur um den Sieg gekämpft, sondern auch um den Spaß und das Gemeinschaftsgefühl, das solche Veranstaltungen ausmacht.
Ein Fest für alle Generationen
Doch das Bezirksmähen ist nur der Auftakt zu einem größeren Fest. Am Mittwoch, dem 13. Mai, um 19.30 Uhr, findet beim Wildparkwirt in Altenfelden der Projektstart für „glebt, glacht, g`macht – 75 Jahre Landjugendpracht“ statt. Hier wird das Bezirksprojekt präsentiert, und die Inhalte sowie die Mitwirkenden werden vorgestellt. Ein ganz besonderer Moment wird die Übergabe der selbstgebastelten Wagenräder der 12 Ortsgruppen und des Bezirksrates sein. Ehemalige Funktionäre haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen. Dazu gibt es traditionelles Gstanzl-Singen und musikalische Unterhaltung von „BradlBrass“. Ein Abend, der die Seele des ländlichen Lebens einfängt!
Engagierte Jugendliche spielen eine zentrale Rolle für die ländlichen Räume und deren Zukunft. Das zeigt sich nicht nur in den Aktivitäten der Landjugendverbände in Österreich, sondern auch in den Nachbarregionen, wie etwa in Baden-Württemberg. Dort setzen sich die Landjugendverbände dafür ein, Dörfer und Regionen für Kinder und Jugendliche attraktiv zu halten. Außerschulische Bildung, Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich, und Berufswettbewerbe in grünen Berufen sind nur einige der Initiativen, die das Engagement der jungen Leute fördern.
Tradition trifft Moderne
Mit etwa 25.000 Mitgliedern in den Landjugend- und Junggärtnerorganisationen bleibt das ehrenamtliche Engagement stabil und hat sogar zugenommen. Das zeigt, wie wichtig diese Strukturen für die Ausbildungsmöglichkeiten und sozialen Gegebenheiten in ländlichen Regionen sind. Außerdem wird durch Projekte wie dem „Lernort Bauernhof“ die Brücke zwischen Schule und außerschulischer Jugendbildung geschlagen. Jährlich nehmen rund 30.000 Schüler an diesen Programmen teil und lernen, was es bedeutet, in der Landwirtschaft zu arbeiten. Das ist ein wertvoller Einblick, der das Verständnis für unsere Lebensmittelproduktion fördert und die Wertschätzung der Natur steigert.
Die Herausforderungen, vor denen ländliche Räume stehen, sind vielfältig. Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land zu schaffen. Digitale Infrastrukturen sind ebenso wichtig wie soziale Strukturen und Ausbildungsmöglichkeiten. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Sensenmähen so viel mehr als nur ein Wettbewerb ist? Es ist ein Zeichen für Gemeinschaft, Tradition und die Zukunft unserer ländlichen Räume. Jeder Schnitt mit der Sense ist ein Stück Geschichte, das in die Gegenwart getragen wird.