In Mühlheim am Inn und Kirchdorf am Inn tut sich was! Diese beiden Gemeinden haben sich seit 2010 als Schulgemeinschaft zusammengetan und jetzt steht etwas Großes an: Am 21. Juli 2023 wurde der Spatenstich für den Umbau der Volksschule Mühlheim und den Neubau des Kindergartens in Kirchdorf gefeiert. Ein wichtiger Schritt, der nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern auch die Kinderbetreuung in der Region auf ein neues Level hebt.

Die Pläne sind ambitioniert! Der Kindergarten wird in der ehemaligen Volksschule von Kirchdorf am Inn errichtet und soll dreigruppig sein. Mit einer Investition von 2,1 Millionen Euro, die größtenteils vom Land Oberösterreich übernommen wird, soll der Kindergarten im September 2027 eröffnet werden. Die Vorfreude ist groß, vor allem bei den Eltern. Aktuell dienen der Sitzungssaal und das Pfarrhofsgebäude als provisorische Gruppenräume – da ist es höchste Zeit für moderne, kindgerechte Räumlichkeiten!

Die Volksschule Mühlheim-Kirchdorf

Die Volksschule selbst wird auch umgebaut und wird künftig den Namen „Volksschule Mühlheim-Kirchdorf“ tragen. Bürgermeister Josef Berger von Mühlheim kündigte an, dass dieser Umbau rund 500.000 Euro kosten wird. Das Ziel ist es, moderne Räumlichkeiten für circa 50 Kinder zu schaffen. Aktuell besuchen 47 Kinder die Schule, und die Klassen werden dreiklassig geführt. Die Schulleiterin, Frau Klaudia Schachinger, und ihr engagiertes Team von Lehrerinnen – darunter Katrin Bleier, Melanie Glechner-Unfried und viele andere – leisten bereits jetzt großartige Arbeit. 11 Schulanfänger freuen sich auf ihre erste Klasse, während 21 Kinder in der zweiten und 15 in der vierten Schulstufe unterrichtet werden. Auch Kinder im häuslichen Unterricht werden in die Gemeinschaft integriert.

Die Bedeutung dieser Investitionen in die Bildung betont auch Bildungslandesrätin Christine Haberlander. Sie weiß, wie wichtig es ist, dass Kinder in einer ansprechenden Umgebung lernen und spielen können. Die Projekte in Mühlheim und Kirchdorf sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie stehen nicht alleine da. Österreich hat für 2030 das Ziel, dass 45% der unter Dreijährigen in formeller Betreuung sind. Aktuell sind es nur etwa 35%. Das ist ein klarer Handlungsbedarf!

Die Herausforderungen in der Elementarbildung

Der schleppende Ausbau der Kinderbetreuung hat nicht nur Auswirkungen auf Kinder, sondern auch auf Eltern und insbesondere Frauen, die oft die Hauptverantwortung für die Betreuung tragen. Verlässliche Kinderbetreuung ist essenziell für die Erwerbstätigkeit von Frauen. Das Momentum Institut hat festgestellt, dass es dringend notwendig ist, die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen an die Arbeitszeiten der Eltern anzupassen. Auch die Arbeitsbedingungen für das Betreuungspersonal müssen unbedingt verbessert werden – hier gibt es noch viel zu tun!

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Als Zeichen der Hoffnung und des Wandels stehen die neuen Projekte in Mühlheim und Kirchdorf. Sie zeigen, dass man in der Region bereit ist, in die Zukunft der kleinsten Bürger zu investieren. Und das ist einfach nur großartig!

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