Es ist schon eine Weile her, dass das Motorsportzentrum Ried (MZR) aus dem beschaulichen Tumeltsham, wo seit 2005 Motoren und Getriebe für den Rennsport entwickelt werden, in die große weite Welt des Motorsports aufgebrochen ist. Nach dem Umbau von einem bloßen Entwicklungsteam zu einem echten Rennstall im Jahr 2018 hat sich das Team inzwischen einen Namen gemacht. Und was für einen! In der Austrian GT Cup Series, der GT Cup Series und der Super Car Challenge fährt MZR mit einer beeindruckenden Flotte, wobei 90% der Rennautos KTM X-Bows in verschiedenen Ausführungen sind. Ab und zu mischen auch einige Porsche-Fahrzeuge mit – aber die X-Bows, die sind das Herzstück!

Die Konkurrenz ist dabei alles andere als ein Zuckerschlecken: Audi, Lamborghini und Mercedes sind nur einige der Marken, gegen die MZR antreten muss. Doch der Kampf hat sich gelohnt, denn 2024 krönte sich das Team zur internationalen GT2-Europameisterschaft. In dieser Serie teilen sich ein Profirennfahrer und ein Amateurpilot das Steuer, und das sorgt für spannende Duelle. Aktuell sind KTM-Werksfahrer Reinhard Kofler und Marius Aigner am Start und haben 2024 die Serie für sich entschieden. MZR hat auch in der AM-Klasse mit Hermann Berger und Rudi Happl starke Fahrer im Rennen.

Erfolge und Herausforderungen

Gerade erst am vergangenen Wochenende hat das Team in Misano, Italien, eines der beiden Hauptrennen gewonnen – ein Erfolg, der die Herzen der Fans höher schlagen ließ! Das zweite Team, bestehend aus Max Grip und Jack Russell, konnte in der Masters-Kategorie zwei dritte Plätze einfahren. Ein tolles Ergebnis, das zeigt, dass MZR nicht nur im Spitzenfeld mitmischt, sondern auch in den hinteren Reihen hervorragende Leistungen abliefert.

Das nächste große Ereignis steht bereits vor der Tür: Am 20. September wird die GT2-European Series in Zandvoort, Niederlande, fortgesetzt. Die Vorfreude ist groß! Mit 22 Fahrzeugen von acht Herstellern wird die Serie in Monza ein neues Rekordstarterfeld präsentieren. Auch dort werden die Herzen der Motorsport-Fans höherschlagen, wenn die Boliden über die Strecke heizen.

Ein Blick in die Zukunft

In der kommenden Woche wird die GT2 European Series mit 39 Fahrern aus 14 Nationen und Marken wie Maserati, Mercedes-AMG und Ferrari an den Start gehen. Die Spannung ist greifbar! Die ersten Sprintrennen der Saison stehen an und versprechen, ein Highlight für alle Beteiligten zu werden. Unter den Teilnehmern sind auch talentierte junge Fahrer der Silver-Klasse, die um einen karrierefördernden Preis kämpfen – ein voll finanzierter Sitz bei einem Mercedes-AMG Customer Racing Team für die gesamte Saison 2027. Es wird also nicht nur um den Sieg in den Rennen, sondern auch um die Zukunft im Motorsport gehen!

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Die GT2-Fahrzeuge erreichen in Monza beeindruckende Durchschnittsgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h. Wer könnte da nicht ins Schwärmen geraten? Die Aufteilung in Klassen wie Silver, Pro-Am und Masters sorgt zudem für eine spannende Vielfalt im Starterfeld. Und das erste rein weibliche GT2-Europe-Team, bestehend aus Sarah Bovy und Laura van den Hengel, wird ebenfalls für Aufsehen sorgen. Ein Zeichen für den Wandel im Motorsport!

Alles in allem ist die Motorsportlandschaft rund um das MZR und die GT2 European Series ein aufregendes und dynamisches Umfeld, das sowohl für Fahrer als auch für Fans viel zu bieten hat. Man darf gespannt sein, wie sich die Saison weiterentwickeln wird!

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