Dukes erobern die Spitze: Ein heißer Footballkrimi in Ried im Innkreis
Ein heißer Tag in Ried im Innkreis, und das nicht nur wegen der Temperaturen, die am Sonntag bis zu 39 °C kletterten. Die Mostviertel Dukes haben am 18. Juli 2026 den Titel in der Division 2 im österreichischen Football gewonnen und damit das Klaus-Roitinger-Stadion zum Beben gebracht. Die Ried Gladiators waren ihre Gegner, und die Dukes haben sich mit einem klaren 28:14-Sieg durchgesetzt. Das Match war von Spannung und intensiven Momenten geprägt. Man könnte fast sagen, es war ein Krimi auf dem Spielfeld!
Benjamin Liedlbauer, der Runningback der Dukes, hat sich als echter Matchwinner hervorgetan. Gleich zu Beginn gab es ein First Down für die Gladiators durch Julian Tiefenthaler, doch ein Fehler im Special Team der Dukes brachte die Gladiators in die Redzone. Andreas Groismaier von den Dukes hatte da aber einen Plan und schnappte sich den Ball mit einer Interception. Das war der Moment, in dem Liedlbauer seine Chance sah – und zack, erzielte er den ersten Touchdown für die Dukes. 0:7 stand es auf der Anzeigetafel.
Ein Spiel voller Wendungen
Die Gladiators ließen sich nicht lange bitten und glichen mit einem beeindruckenden 50-Yard-Touchdown-Lauf von Tiefenthaler wieder aus. 7:7, alles war wieder offen! Doch die Dukes zeigten, dass sie nicht umsonst im Finale standen. Ein Foul der Gladiators bei einem Fieldgoal-Versuch brachte Liedlbauer die Möglichkeit, erneut zu punkten – und das tat er auch. Plötzlich stand es 7:14 für die Dukes. Die Gladiators konnten sich in der ersten Halbzeit nicht mehr zurückmelden, während Groismaier eine zweite Interception schnappte, die zu einem Touchdown-Pass von Vielhaber auf Zeitlhofer führte. Halbzeitstand: 7:21.
Im dritten Viertel legte Liedlbauer noch einmal nach und machte das 7:28. Die Gladiators versuchten alles, um zurück ins Spiel zu kommen, und Tiefenthaler schaffte es, mit einem weiteren Touchdown auf 14:28 zu verkürzen. Doch die Dukes hatten die Kontrolle und ließen im letzten Viertel nichts mehr anbrennen. Sie hielten die Gladiators in Schach und sicherten sich damit den Titel in der Division 2.
Ein heißes Duell und der Blick nach vorn
Doch was viele nicht wissen: Das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams war alles andere als ein Spaziergang für die Dukes. Bei Temperaturen, die beinahe die Schmelzgrenze erreicht hätten, traten sie im Grunddurchgang 2026 gegen die Gladiators an und hatten damals die Nase voll – sie verloren mit 38:27. Die Gladiators, die um den zweiten Platz kämpften, konnten die Dukes damals ordentlich unter Druck setzen. Ein Kick-Return-Touchdown und mehrere unglückliche Fehler der Dukes führten zu einem klaren Vorsprung für die Gladiators, den diese nicht mehr aus der Hand gaben.
Die Dukes haben jedoch aus dieser Niederlage gelernt, und das sah man am Sonntag deutlich. Trotz der Hitze und der intensiven Rivalität zeigten sie, dass sie gewachsen sind und nun bereit für die nächsten Herausforderungen sind. Der Blick richten sich nun auf das bevorstehende Halbfinale gegen die Grizzlies aus Stockerau. Ein neues Kapitel wartet, und die Fans dürfen sich auf weitere spannende Spiele freuen!
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