Ried im Innkreis feiert: RDG Recycling Group als Vorreiter für nachhaltige Kunststoffverwertung nominiert
Heute ist der 26.06.2026 und in Ried im Innkreis gibt es einen ganz besonderen Grund zur Freude. Die RDG Recycling Group, ein Unternehmen, das sich der Verwandlung von Kunststoffabfällen in wertvolle Rohstoffe verschrieben hat, wurde für den Regionalitätspreis 2026 in der Kategorie „Erneuerbare Energie“ nominiert. Das ist nicht nur eine Auszeichnung für die harte Arbeit, sondern auch ein Zeichen für umweltbewusstes Handeln in der Region!
Franz Kobleder, der Geschäftsführer der RDG Recycling Group, hat mit seinem Team in Mühlheim am Inn bereits Großes geleistet. Auf einem fünf Hektar großen Areal schaffen rund 50 Mitarbeiter regionale Arbeitsplätze. Hier wird nicht nur recycelt, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit von Primärrohstoffen aus dem Ausland geleistet. Das Unternehmen schreddert und mahlt Kunststoffabfälle, um daraus hochwertige Regranulate zu produzieren – ein echter Gewinn für die Umwelt und die heimische Wirtschaft!
Ein neuer Weg in der Kunststoffverwertung
In den letzten Jahren hat die Kunststoffindustrie in Deutschland einige Herausforderungen durchlebt. Die Produktionsmengen sind im Vergleich zu 2021 gesunken. Um genau zu sein, verarbeitete die Branche 2023 nur noch 12,8 Millionen Tonnen Kunststoffe zu werkstofflichen Anwendungen, was einem Rückgang von 8,5 % entspricht. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die Menge an verarbeiteten Primärkunststoffen fiel auf etwa 10,4 Millionen Tonnen, was 11,4 % weniger als 2021 ist. Aber trotz dieser Delle gibt es Lichtblicke!
Über 1,9 Millionen Tonnen Rezyklate und 0,5 Millionen Tonnen Nebenprodukte wurden verarbeitet. Das ist schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung! Der Anteil von Kunststoffrezyklaten an der insgesamt verarbeiteten Menge betrug immerhin 15 %. Das bedeutet, dass die Branche immer mehr auf recycelte Materialien setzt – und das ist eine positive Entwicklung. Der Einsatz von Nebenprodukten macht zwar 3,9 % aus, aber auch das zählt!
Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung
Ein besonderes Augenmerk legt die RDG Recycling Group auf Nachhaltigkeit. Sie betreiben eine Photovoltaikanlage mit fast einem Megawatt Leistung und eine Hackschnitzelanlage. Diese Maßnahmen unterstützen nicht nur die nachhaltige Eigenversorgung, sondern fördern auch die regionale Wertschöpfung. Kobleder betont immer wieder, wie wichtig ihm die Verbindung von regionaler Wertschöpfung, Ressourcenschonung und nachhaltigem Wirtschaften ist. Und genau das spiegelt sich in den täglichen Abläufen des Unternehmens wider.
Die RDG Recycling Group arbeitet eng mit Industrie- und Entsorgungsunternehmen sowie Gemeinden zusammen. Dadurch wird sichergestellt, dass regionale Kunststoffabfälle in hochwertige Rohstoffe umgewandelt werden. Das ist nicht nur eine Win-Win-Situation für die Umwelt, sondern auch für die lokale Wirtschaft. So wird der Kreislauf der Wertschöpfung in der Region geschlossen, und das ist etwas, auf das man stolz sein kann!
In einer Zeit, in der der Kunststoffverbrauch und die Abfallmengen steigen, zeigt RDG, dass es auch anders geht. Ihre Innovationskraft und ihr Engagement für die Umwelt sind vorbildlich und verdienen Anerkennung. Es bleibt zu hoffen, dass viele Unternehmen diesem Beispiel folgen und gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft arbeiten.
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