Ried im Innkreis: Wer wird die Krone der Gastgärten tragen?
In Ried im Innkreis ist die Vorfreude groß! Das Publikumsvoting für die beliebtesten Gastgärten ist zwar beendet, aber die Spannung bleibt bis zur Bekanntgabe des Siegers am 5. Juli. An diesem Tag, beim Eröffnungsfest der neuen Brücke am Brauereispitz, wird der Gewinner der Herzen verkündet. Die fünf Finalisten, die sich auf die begehrten Plätze gekämpft haben, sind der Rieder Wirt, das Cafe Alexandra, das Ristorante Pizzeria Mimmo, die Delikaterie und Rieder’s. So viele kulinarische Schätze in einer Stadt – das ist schon etwas Besonderes!
Rund 60 Gastgärten hat Ried zu bieten, und fast die Hälfte hat sich an dem Wettbewerb beteiligt. Insgesamt wurden 848 Teilnahmeformulare ausgefüllt – das zeigt, wie sehr die Riederinnen und Rieder ihre Gastgärten schätzen! Die Kriterien für die Auswahl waren klar definiert: Eine schöne Bepflanzung – da waren sich 90 Prozent der Teilnehmenden einig – sowie die Möblierung (80 Prozent) und die Umgebung (74 Prozent) spielten eine zentrale Rolle. Außerdem war vielen wichtig, dass keine Autos in der Nähe parken – eine interessante Diskussion, die zeigt, wie sehr die Menschen auf Lebensqualität und Ambiente Wert legen.
Ein Fest der Vielfalt
Der Wettbewerb zielt nicht nur darauf ab, den schönsten Gastgarten zu küren, sondern auch die Vielfalt der Rieder Gastronomie sichtbar zu machen. Bürgermeister Bernhard Zwielehner hebt hervor, wie wichtig die Unterstützung für eine ansprechende Gestaltung der Gastgärten ist. Schließlich ist eine schöne Umgebung nicht nur für die Gäste angenehm, sondern trägt auch zum Stadtklima bei, besonders in heißen Sommern. Die Stadtgemeinde investiert rund 250.000 Euro in Begrünungsmaßnahmen, um das Stadtbild attraktiver zu gestalten.
Beim Brückenfest am 5. Juli, das ab 11 Uhr beginnt, dürfen die Gäste auf eine rundum gelungene Veranstaltung freuen. Bürgermeister und Stadtkapelle sorgen für Verpflegung und Unterhaltung, während das Fest im Zeichen von Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität steht. Die neue Brücke selbst verbindet nicht nur zwei Stadtteile, sondern ist auch ein Schritt in Richtung eines umweltfreundlicheren Ried. Mit einer Spannweite von 9 Metern und einem Gewicht von 12 Tonnen pro Fertigteil ist sie ein stattlicher Anblick und bietet Rad- sowie Fußgängern auch im Winter sicheren Zugang.
Ein Blick in die Zukunft
Die Jury, bestehend aus Katharina Anna Ecker, Vita-Theresa Richter-Irsigler, Kata Wallace und Johannes Huber, wird die Finalisten noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Anhand eines Bewertungsbogens werden die Gastgärten bezüglich ihrer Ausgangslage, Möblierung, Gestaltung und Begrünung beurteilt. Und das kann den einen oder anderen Gastgarten noch den entscheidenden Vorteil bringen!
Für den Sieger winkt als Gewinn eine Gartenberatung durch die Stadtgärtnerei – da kann man sich wirklich freuen! Die restlichen Gewinner dürfen sich über Pflanztröge aus Beton freuen. So wird auch das Stadtbild weiter aufgewertet. Und auch die neuen LED-Leuchten am Voglweg sowie die Beleuchtung der Brücke werden von den Riedern sicherlich willkommen geheißen.
Das alles trägt zur Schaffung eines lebenswerten Stadtklimas bei. Ried im Innkreis macht sich auf den Weg, eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für alle zu erhöhen. Ein ganz wichtiges Ziel, das immer mehr im Fokus steht – und das ist auch gut so!
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