Heute ist der 2. Juni 2026, und während die Sonne sanft über die Hügel von Perg strahlt, blicken wir zurück auf einen Tag voller Kultur, Geschichte und herzlicher Begegnungen in Mauthausen. Rund 120 internationale Gäste, viele von ihnen aus den USA, hatten am 1. Juni die Gelegenheit, diese facettenreiche Region zu entdecken. An Bord eines Avalon-Kreuzfahrtschiffes wurde ein Programm präsentiert, das von Mauthausen Tourismus und der Dorf- und Stadtentwicklung liebevoll gestaltet wurde.
Der Moderator Valentin Dürck führte durch den Nachmittag, erzählte spannende Geschichten über die bewegte Vergangenheit Mauthausens und die malerische Donau bis hin nach Linz. Ein ganz besonderer Fokus lag auf der traditionellen Goldhauben- und Kopftuchtracht, die nicht nur ein wichtiger Teil der oberösterreichischen Kultur ist, sondern auch von der Kopftuchgruppe Stadt Haag anschaulich demonstriert wurde. Die Gäste waren sichtlich begeistert, als sie lernten, wie man ein Kopftuch fachgerecht bindet – eine Kunst, die in vielen Gegenden Österreichs noch heute gepflegt wird.
Kulinarische Köstlichkeiten und musikalische Unterhaltung
Und als ob das nicht schon genug wäre, konnten die Gäste auch einige der köstlichsten Mehlspeisen Österreichs verkosten! Linzer Torte, Sachertorte, Esterházy-Schnitte und Apfelstrudel – die Auswahl war einfach himmlisch. Ganz besonders beliebt war die Kostprobe von Nussschnaps, der traditionell aus grünen Walnüssen hergestellt wird. Ein Hochgenuss für die Gaumen der Anwesenden!
Musiker Heimo sorgte mit seinen Klängen für die richtige Stimmung, und so verwunderte es nicht, dass manche Gäste sogar das Tanzbein schwingten. Es war einfach ein Fest der Sinne, bei dem persönliche Gespräche zwischen den Gästen und Mitgliedern des Imageteams nicht zu kurz kamen. Gottfried Kraft, der Vorsitzende von Mauthausen Tourismus, betonte, wie wichtig es ist, den Besuchern ein freundliches und authentisches Bild von Mauthausen zu vermitteln. „Wir wünschen uns, dass die Gäste positive Erinnerungen mit nach Hause nehmen“, so Kraft.
Besuch der KZ-Gedenkstätte und wertvolle Informationen
Viele der internationalen Gäste nutzten die Gelegenheit, die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zu besuchen oder die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Für all jene, die einen solchen Besuch planen, bietet die Gedenkstätte wertvolle Informationen. Es gibt Hinweise zu Öffnungszeiten, Anreisemöglichkeiten und sogar Bildungsangebote für Einzelbesucher und Gruppen. Besonders praktisch ist die kostenlose Audioguide App, die in 12 Sprachen erhältlich ist – wirklich empfehlenswert, da das Internet vor Ort nicht immer flächendeckend verfügbar ist. Ein kleiner Tipp: Am besten die App vor der Anreise installieren und die Sprachpakete herunterladen!
Die Gedenkstätte selbst bietet nicht nur die Möglichkeit, die Geschichte zu reflektieren, sondern auch virtuelle Touren und Beschreibungen der Ausstellungen. Wer die Gedenkstätte besucht, sollte jedoch auch die Besuchsordnung beachten, um den Ort der Erinnerung respektvoll zu würdigen.
Mauthausen Tourismus plant, weiterhin internationale Gäste durch persönliche Begegnungen mit der Region anzusprechen und ihnen die Kultur sowie die wichtige Geschichte näherzubringen. Ein schöner Weg, um den Austausch zu fördern und das Verständnis füreinander zu stärken – gerade in einer Zeit, in der solche Begegnungen wichtiger denn je sind.