Am 6. Juni 2026 war es endlich so weit: Der Lions-Club Kremsmünster feierte mit einem festlichen Empfang im malerischen Innenhof des Stiftes Kremsmünster sein 30-jähriges Bestehen. Ein rundum gelungenes Fest, bei dem die Mitglieder, Freunde und Gäste zusammenkamen, um das beeindruckende Engagement für die Gemeinschaft zu würdigen. Die Feierlichkeiten starteten mit einem mitreißenden Musikstück im Foyer, bevor der offizielle Teil mit der österreichischen Lions-Fanfare eröffnet wurde, die von dem talentierten Joe Resl komponiert wurde.
In den Grußworten, die von verschiedenen Persönlichkeiten überbracht wurden, klang die Wertschätzung für die Arbeit des Clubs deutlich durch. Landtagsabgeordnete Doris Staudinger, Bürgermeisterin Dagmar Fetz-Lugmayr, Abt Bernhard Eckerstorfer und Lions-International-Director Karl Brewi ließen es sich nicht nehmen, ihre Glückwünsche auszusprechen. District Governor Friedrich Kindelsberger und Hubert Hartl, ebenso wie die Präsidenten der Partnerclubs, darunter der Lions-Club Kirchdorf, Lionessen-Club Ambra und Rotary Club Kremsmünster, trugen zur festlichen Stimmung bei. Besonders der Gründungspräsident Wolfgang Ziegler betonte, wie der Club von anfangs 20 auf nunmehr 36 aktive Mitglieder gewachsen ist – ein wahrer Beweis für den unermüdlichen Einsatz und die Leidenschaft, die die Mitglieder für ihre Sache hegen.
Ein Blick auf die Erfolge und die Zukunft
Seit seiner Gründung hat der Lions-Club Kremsmünster bereits rund 400.000 Euro für soziale Projekte gesammelt. Diese Summe ist nicht nur eine Zahl, sondern steht für unzählige Lebensgeschichten, die durch die Unterstützung des Clubs verbessert wurden. Schulen, soziale Einrichtungen und bedürftige Menschen in Österreich, Rumänien und Nigeria durften von dieser Großzügigkeit profitieren. Hans Neubauer wurde für seine Verdienste bei Lions-Musikbewerben ausgezeichnet – ein weiterer Beweis dafür, dass das Engagement des Clubs weit über materielle Unterstützung hinausgeht.
Wolfgang Ziegler und seine Nachfolger, wie der neue Präsident Franz Xaver Mayr, der die Präsidentschaft für das Clubjahr 2024/2025 von Gerhard Gegenleitner übernahm, setzen sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit, Bildung und humanitäre Hilfe ein. Mayr, der dem Club im Rahmen eines Sommerfests auf dem Biohof Öllinger in Kremsmünster vorgestellt wurde, legte großen Wert darauf, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Clubs zu stärken. „WIR“, das neue Jahresmotto, spiegelt das Lions-Leitmotiv „We serve – Wir dienen“ wider und verspricht, das Engagement in der Region weiter auszubauen.
Geselligkeit und Zusammenhalt
Das Sommerfest, bei dem die Präsidentschaft übergeben wurde, war ein Genuss für die Sinne: Gäste schwelgten in Erdbeerbowle und selbstgebackenen Pizzen, während die Atmosphäre von herzlichen Gesprächen und Lachen erfüllt war. Gerhard Gegenleitner blickte mit einem Lächeln auf das vergangene Clubjahr zurück und berichtete von Unterstützungsausgaben über 38.000 Euro, die vielen Menschen zugutekamen. Die Ehefrauen der Lions-Mitglieder bedankten sich mit einer liebevollen Blumenspende bei ihm – ein kleines, aber feines Zeichen von Wertschätzung, das die menschliche Seite des Clubs unterstreicht.
Der Lions-Club Kremsmünster ist Teil der internationalen Lions-Organisation, die in Österreich in drei Distrikten organisiert ist. Diese Struktur ermöglicht es den Clubs, lokal zu agieren, während sie Teil einer großen, internationalen Gemeinschaft sind. Egal ob Männerclub, Damenclub oder gemischter Club – die Vielfalt ist groß und jeder bringt seine eigenen Ideen und Perspektiven ein. Die „Jungen Löwen“ (Leo’s) geben zudem den jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren die Möglichkeit, aktiv zu werden und sich für soziale Projekte zu engagieren.
In Kirchdorf an der Krems wird die Menschlichkeit großgeschrieben. Anlässe wie der 30. Geburtstag des Lions-Clubs zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu arbeiten und sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Der Abend endete in geselliger Runde, bei dem die Einsatzfreude und die Verbundenheit der Mitglieder deutlich spürbar waren. Ein schönes Beispiel dafür, dass Engagement für andere auch Freude und Gemeinschaft mit sich bringt.