Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: „Die Katrin brennt!!“ – ein Event, das nicht nur für die Sinne, sondern auch für die Seele ein echtes Feuerwerk war. Auf 1.393 Metern Seehöhe, hoch über Bad Ischl, versammelten sich rund 150 Gäste, um die kulinarischen Meisterwerke der Schüler der 4 HLb und 2 Ala zu genießen. Eine monatelange Vorbereitung, die 1.400 Stunden in Anspruch nahm, machte diesen Abend möglich. Lehrkräfte und Schüler arbeiteten Hand in Hand, um ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen.

Die Zusammenarbeit mit der Katrin Seilbahn war ein absoluter Gewinn. Die Gäste wurden auf eine kulinarische Reise mitgenommen, die sich über drei Stationen erstreckte. An der Talstation gab es einen herzhaften Grammelknödel auf Rieslingkraut, begleitet von einem spritzigen Aperitif. In der Gondel wartete eine Jause mit frischer Maurerforelle und einem Erdäpfelweckerl. Und ganz oben, an der Bergstation, wurde es richtig festlich: Bärlauch-Ziegenkäse-Nuss-Knödel, Spargelsalat, Paprikahendl mit Rahmspätzle und zarte Entenbrust mit Mairübe – das alles gekrönt von einer verführerischen Rhabarber-Kirsche-Variation. Ein Fest für den Gaumen!

Ein festliches Ambiente mit musikalischer Umrahmung

Ein wenig Wetterunbeständigkeit sorgte dafür, dass eine der Stationen von der Terrasse in die gute Stube verlegt werden musste. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch! Im Gegenteil. Die Marsmusi, bestehend aus aktiven und ehemaligen Lehrern der Tourismusschulen, sorgte für die musikalische Umrahmung des Abends. Man konnte die Freude in der Luft förmlich spüren, während sich die Klänge in die Berge hinein erstreckten.

Die Bürgermeisterin Ines Schiller ließ sich das Event nicht entgehen und auch Vertreter des Tourismus waren anwesend. Der Abend wurde nicht nur durch kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch durch großes Lob gekrönt. Marcus Hofbauer bezeichnete die Organisation als „weltmeisterlich“ in einem Schreiben an Direktor Wolfgang Falkensteiner. Das macht einen stolz und zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.

Tourismus als Berufung

Solche Events sind nicht nur ein Genuss für die Gäste, sondern auch eine großartige Gelegenheit für die angehenden Fachkräfte im Bereich Tourismus und Freizeit. Diese Ausbildung ist mehr als nur ein Beruf – sie ist eine Berufung. Die Kauffrau für Tourismus und Freizeit kennt sich bestens aus mit optimalen Reisezeiten und besonderen Festen, nicht nur hierzulande, sondern auch in fernen Ländern wie Lateinamerika. Die Schüler lernen, individuelle Reisen zusammenzustellen und Reisepakete zu schnüren. Kommunikation und Organisation sind dabei die Schlüsselkompetenzen, die sie erwerben müssen.

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Die Ausbildung umfasst auch das Gastgewerbe, was bedeutet, dass Hotelfachleute und Restaurantfachleute ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Verantwortlichkeiten wie die Gästebetreuung oder die internen Prozesse, etwa Lebensmittelbestellungen, gehören zu den täglichen Aufgaben. Die Möglichkeit, dual zu studieren, verbindet praktische Arbeit mit theoretischen Einblicken. Betriebswirtschaftslehre, Personalführung und Unternehmensführung sind einige der Themen, die auf dem Lehrplan stehen. Wer diese Herausforderungen meistert, qualifiziert sich für Führungspositionen und kann die Zukunft des Tourismus aktiv mitgestalten.

Die Veranstaltung auf der Katrin war also nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch eine Bühne für die zukünftigen Stars der Tourismusbranche. Die Leidenschaft, die Kreativität und das Engagement, das die Schüler hier gezeigt haben, sind die Zutaten für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft.