Braunau am Inn: Zwischen Sorgen und Chancen – Ein Blick auf den Arbeitsmarkt 2026
Heute ist der 2.07.2026 und wir schauen einmal genauer auf die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Braunau am Inn. So viele Menschen, die sich um ihren Job sorgen – das ist schon ein belastendes Thema, nicht wahr? Ende Juni waren im Bezirk Braunau genau 2.742 Menschen arbeitslos. Das sind 5,7 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung und, Überraschung, diese Quote ist seit Mai 2026 stabil geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Arbeitslosenquote im Juni 2025 noch bei 5,9 Prozent, also eine kleine Verbesserung, aber dennoch kein Grund zum Feiern.
Aufgeteilt nach Geschlechtern sieht die Situation so aus: 1.333 Frauen und 1.409 Männer stehen ohne Arbeit da. Besonders betroffen sind übrigens Pflichtschulabgänger und die Generation 50 bis 59 Jahre. In Braunau selbst ist die Zahl der Arbeitslosen mit 676 am höchsten – gefolgt von Mattighofen mit 343 und Helpfau-Uttendorf, wo 136 Menschen auf der Suche nach einem Job sind. Das ist schon ein ganz schöner Brocken, den man da tragen muss. Die gute Nachricht? Es gibt 1.423 offene Stellen im Bezirk. Ein Hoffnungsschimmer! Ganz besonders für die 70 Personen, die eine Lehrstelle suchen – denn es gibt immerhin 244 offene Lehrstellen.
Die Situation in Oberösterreich
Wenn wir einen Schritt zurücktreten und Oberösterreich als Ganzes betrachten, sieht die Lage ein bisschen anders aus. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent hat das Bundesland die zweitniedrigste Quote in ganz Österreich, zusammen mit Tirol. Das ist doch schon mal ein Grund zum Durchatmen, oder? Die Anzahl der unselbständigen Beschäftigten bleibt stabil bei 694.000 Menschen. Das klingt nach einem soliden Fundament, auf dem man aufbauen kann.
Im April 2026 hatten wir sogar die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer mit 5,2 Prozent. Trotz dieser positiven Nachrichten gibt es einen Anstieg bei den Langzeitarbeitslosen. Es gab allerdings auch einen Lichtblick: 18 Prozent mehr langzeitarbeitslose Menschen konnten im April integriert werden als im Vorjahr. Das zeigt, dass es Fortschritte gibt – aber die konjunkturelle Stabilisierung ist noch nicht stark genug, um die Langzeitbeschäftigungslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen. Besonders profitieren von der aktuellen Situation die Menschen in den Bereichen Produktion und Bau. Das klingt ja fast nach einem Aufbruch!
Lehrstellen und Ausbildung
Das Lehrstellenangebot zeigt übrigens einen leichten Aufwärtstrend für das kommende Ausbildungsjahr. Das ist sowohl für die Jugendlichen als auch für die Unternehmen eine gute Nachricht. Aber – und hier kommt das große Aber – das Angebot an sofort verfügbaren Lehrstellen ist noch nicht ausreichend. Dadurch gibt es einen Anstieg bei den Lehrstellensuchenden und einen erhöhten Bedarf an überbetrieblichen Ausbildungsplätzen. Komischerweise scheint das nicht gerade einfach zu lösen zu sein. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja bald die Wende?
Die Situation ist also vielschichtig und bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. In Braunau gibt es viel zu tun, aber auch viel Potenzial. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Arbeitsmarkt weiterentwickelt und ob wir bald von noch besseren Zahlen berichten können.
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.
