Heute ist der 11.05.2026 und in Wiener Neustadt brodelt die Stimmung rund um das geplante Universitätsklinikum. Der Rechnungshof hat eine neue Einschätzung zu den Bauplänen veröffentlicht, und die Zahlen sind alles andere als erfreulich. Ursprünglich waren die Kosten mit 560 Millionen Euro veranschlagt – jetzt ist man bei fast 1,5 Milliarden Euro angelangt! Das ist eine Steigerung, die für viele Bürger wie ein Schlag ins Gesicht wirkt.
Helga Krismer, die Landessprecherin der Grünen, nennt das ein systemisches Organisationsversagen der NÖ Gesundheitspolitik. Man fragt sich, wo die ganzen Gelder geblieben sind und was die Verantwortlichen eigentlich geplant haben. Denn offensichtlich fehlt es an klaren Strukturen und Zuständigkeiten. Der Landesrechnungshof hat in diesem Zusammenhang auch unklare Zuständigkeiten zwischen der Landesregierung, der Landesgesundheitsagentur und der Landeskliniken-Holding kritisiert. Ein echtes Durcheinander!
Der Stand der Dinge
Bürgermeister Klaus Schneeberger von der ÖVP hat trotz aller Widrigkeiten optimistische Töne angeschlagen und hofft auf einen Baubeginn im Herbst 2027. Allerdings äußert auch Selina Prünster, Grüne Stadträtin, dass viele Bürger nicht mehr an den Neubau glauben. Man muss sich fragen, wie lange die Menschen noch Geduld haben, wenn die Vorbereitungsarbeiten und Verfahren zwar in der Endphase sind, aber die Unsicherheiten nicht abreißen.
Die geplanten Beschlüsse im Gemeinderat stehen für Juni an, und die Umweltverträglichkeitsprüfung soll im Juli 2027 abgeschlossen sein. Doch die ständigen Verzögerungen und die exorbitanten Kosten treiben die Bürger in die Verzweiflung. Man könnte fast meinen, dass das ganze Projekt wie ein Kartenhaus zusammenfällt, während die Verantwortlichen munter weitermachen.
Kritik und Forderungen
Die Grünen fordern eine lückenlose Umsetzung der Empfehlungen des Rechnungshofes, um aus diesem chaotischen Zustand herauszukommen. Der Versorgungsauftrag und die Anzahl der Betten im geplanten Klinikum haben sich ebenfalls geändert, was die Situation nicht einfacher macht. Wie soll man da den Überblick behalten? Es scheint, als wäre der ganze Plan wie ein Puzzle, bei dem die meisten Teile entweder fehlen oder nicht passen.
Die Landesgesundheitsagentur hat auf eine Stellungnahme des Landes Niederösterreich verwiesen. Aber wie lange soll man darauf warten? Die Unsicherheit bleibt, während die Kosten weiter explodieren. Die Bürger sind einfach nur frustriert und wünschen sich ein Ende dieses Trauerspiels.
Ob und wie es weitergeht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Geduld der Wiener Neustädter auf die Probe gestellt wird. Die Entwicklungen rund um das Universitätsklinikum bleiben spannend – und vielleicht auch ein bisschen tragisch. Man könnte meinen, dass der Bau selbst ein echter Marathon wird, bei dem die Ziellinie in weiter Ferne liegt.