In Wiener Neustadt gibt’s aktuell eine ganz besondere Mitmachausstellung, die nicht nur Kinder, sondern auch die ganze Familie begeistert: „Schmeckt’s?“ im Museum St. Peter an der Sperr. Hier dreht sich alles um die spannende Reise, die Lebensmittel zurücklegen, bevor sie auf unserem Teller landen. Die Ausstellung, die vom Grazer Kindermuseum FRida & freD ins Leben gerufen wurde, ist ein echter Hit – über 4.800 Besucher haben sich bereits auf die kulinarische Entdeckungsreise begeben!

Besonders toll sind die interaktiven Stationen im Kirchenschiff des Museums, die zum spielerischen Lernen einladen. Kleine Entdecker können die Genießbarkeit von Lebensmitteln testen, in das „Radio Radieschen“ hineinlauschen oder ihr eigenes Kochbüchlein gestalten. Und wenn man das Ganze mit einer kulinarischen Weltreise verbindet – das ist einfach genial! Die beliebtesten Stationen? Ganz klar: Palatschinken-Schupfen, Striezel-Flechten und das Kochen traditioneller Gerichte mit einem Fernsehkoch. Eine wahre Freude für alle kleinen und großen Gourmets!

Ein Hit für Schulklassen und Gruppen

Über 1.000 Kinder aus 51 Schulklassen haben bereits Workshops besucht und sind mit leuchtenden Augen nach Hause gegangen. Und das Beste: Hort- und Feriengruppen können sich in den Sommerferien auch noch Termine buchen. Die Öffnungszeiten für Privatbesucher sind von Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, und für Schulen und Institutionen gibt’s von Montag bis Freitag spezielle Termine. Die Tickets sind direkt im Museum erhältlich – also nichts wie hin!

Doch was lernen die Kinder eigentlich dabei? Es geht nicht nur um den Spaß und die Freude am Essen, sondern auch um wichtige Themen wie gesunde Ernährung. Durch gemeinsame Mahlzeiten können die Kleinen erfahren, wie ausgewogene Speisen und Speisepläne entstehen. Dabei lernen sie nicht nur, wie man einen Tisch deckt oder sich selbst bedient, sondern auch, dass Tischgespräche eine Menge Abwechslung bieten. Fragen wie „Welches Essen gibt dir Kraft?“ fördern nicht nur das Bewusstsein für Ernährung, sondern auch die Selbstständigkeit und soziale Interaktion.

Wertvolle Erfahrungen und Vielfalt

Gemeinsame Mahlzeiten bieten auch die Möglichkeit, soziale und emotionale Fähigkeiten zu entwickeln. Kinder helfen sich gegenseitig beim Auffüllen der Teller und erfahren so, was es bedeutet, Rücksicht zu nehmen. Unterschiedliche Essgewohnheiten bringen Vielfalt auf den Tisch und fördern den Respekt füreinander. So lernen die Kleinen, eigene Wünsche zu äußern und Kompromisse zu schließen. Tischgespräche können hier wahre Wunder wirken – wer möchte nicht neben seinem besten Freund sitzen oder mal etwas ganz anderes probieren?

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Und das ist noch nicht alles: Die Themenfelder Naturwissenschaften, Technik und Mathematik kommen ebenfalls nicht zu kurz. Abwiegen, Messen und Vermengen – all das wird beim Kochen spielerisch gelernt. Fragen wie „Wieviele Teller brauchen wir?“ oder „Warum kann man Pudding nicht mit der Gabel essen?“ regen zum Nachdenken an und machen das Kochen zu einem echten Lernerlebnis.

Die Ausstellung „Schmeckt’s?“ im Museum St. Peter an der Sperr ist also nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Ernährungsbildung von Kindern. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – für kleine Köche, große Genießer und alle, die mehr über die Herkunft ihrer Lebensmittel erfahren möchten!

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