Am 30. Juni 2026 war es soweit: Manfred Grundtner verabschiedete sich nach über zwei Jahrzehnten als Bürgermeister von Hollenthon. Man kann sagen, er hat das Amt wie ein echter Kapitän auf seinem Schiff geführt – und nun war die letzte Landungsbrücke erreicht. Die Abschiedsfeier im Gemeindehaus war ein voller Erfolg. Gemeindebürgerinnen und -bürger, Freunde und prominente Gäste, darunter Landtagsabgeordneter Franz Dinhobl und Bürgermeisterin Michaela Walla, kamen zusammen, um diesem besonderen Moment einen würdigen Rahmen zu verleihen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Gäste zu bewirten – das kam gut an!

Grundtner blickte bei seinem Rückblick auf die vergangene Zeit voller Stolz auf seine „Mannschaft“ im Gemeindeamt und am Bauhof. Erfolgreiche Projekte wie der Bau des Feuerwehrhauses in Obereck, die Trinkwasserversorgung und die Fusionierung der Musikschule standen dabei im Vordergrund. Man merkt, dass ihm die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit am Herzen lagen. Und wer könnte es ihm verdenken? Nach der langen Zeit im Amt freut er sich nun auf mehr Zeit für Familie und seine Hobbys, die wahrscheinlich schon lange auf der Liste standen.

Die Übergabe

Nach seinem Abschied übernimmt vorübergehend Vizebürgermeisterin Renate Vollnhofer das Ruder. Ein Wechsel, der für frischen Wind sorgen könnte. Die Neuwahlen sind bereits für den 7. Juli angesetzt und es bleibt abzuwarten, wie die Bürgerinnen und Bürger von Hollenthon ihre Stimme abgeben werden. Bei Bürgermeisterwahlen in Österreich gilt das Mehrheitswahlrecht, was bedeutet, dass die Entscheidung in der Hand der Wählerinnen und Wähler liegt. Und wie wir wissen, ist jede Stimme wichtig, auch wenn es keine Wahlpflicht gibt.

Aktiv wahlberechtigt sind nicht nur alle österreichischen Staatsbürger, sondern auch nicht-österreichische EU-Bürger, die ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben – und das mindestens seit ihrem 16. Geburtstag. Im Burgenland ist es sogar so, dass man für die Wahlberechtigung nur einen qualifizierten Wohnsitz nachweisen muss. Das ist ein bisschen wie eine Einladung zur Mitgestaltung der eigenen Gemeinde. Wenn man bedenkt, wie wichtig solche Wahlen für die Demokratie sind, wird einem klar, dass jeder Einzelne zählt.

Ein Blick in die Zukunft

Und was kommt danach? Die Neuwahlen stehen vor der Tür, und die Bürgerinnen und Bürger von Hollenthon haben die Möglichkeit, den neuen Kurs für die Gemeinde zu bestimmen. Das Besondere an der Bürgermeisterwahl ist, dass sie entweder direkt von den Einwohnern oder durch den Gemeinderat erfolgen kann, je nachdem, wo man sich gerade befindet. Das schafft eine gewisse Flexibilität und zeigt, dass es verschiedene Wege gibt, um die Stimme der Bevölkerung zu hören.

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Wie auch immer die Wahlen ausgehen werden, eines ist sicher: In Hollenthon wird es nie langweilig. Die Menschen hier sind engagiert und bereit, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten. Manfred Grundtner hat seine Spuren hinterlassen, und jetzt liegt es an den nächsten Generationen, das Erbe fortzuführen und vielleicht sogar neue, aufregende Wege einzuschlagen. Die Zukunft wird zeigen, wo die Reise hingeht!

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