Die Mobile Jugendarbeit (MOJA) in Niederösterreich hat Grund zu feiern! 25 Jahre aufsuchende Arbeit, Unterstützung und Begleitung für Jugendliche, das ist wirklich ein Grund zum Jubeln. Unter dem Motto „25 Jahre – 25 Tage Mobile Jugendarbeit“ wird nun eine landesweite Aktionsreihe ins Leben gerufen, die die Vielfalt und Bedeutung dieser Arbeit auf kreative Weise ins Rampenlicht rückt. Professionelle Sozialarbeiter*innen gehen auf die Jugendlichen zu, beraten sie anonym und kostenlos. Eine echte Anlaufstelle für viele, die Unterstützung brauchen!
Die Aktionen, die bis Ende Juni 2026 geplant sind, bieten ein buntes Programm aus Streetwork-Aktionen, Jugendveranstaltungen, Diskussionsrunden und kreativen Interventionen. Ein Highlight wird die Abschlussveranstaltung am 12. Oktober 2026 in St. Pölten sein, bei der Vertreter aus Politik, Fachwelt und Medien zusammenkommen, um die beeindruckenden Ergebnisse der Mobilen Jugendarbeit zu würdigen.
Einblicke in die Aktionsreihe
Die ersten Aktionen stehen schon fest und könnten bunter nicht sein! Am 15. Mai geht’s mit einem Tanzworkshop (Rumtrieb) los, gefolgt von der Eröffnung neuer Büroräumlichkeiten des JIT (Mobile Jugendarbeit TANDEM) am 19. Mai. Vielleicht wird das Tonstudio Spezia am 20. Mai mit Rapper Benjo im Jugendhaus Schwechat zum Hotspot für kreative Köpfe? Und am 22. Mai findet ein Theaterbesuch in Bruck an der Leitha statt – das wird sicher spannend!
Die Liste der Aktionen ist lang: Cocktails & Talk am 29. Mai, eine Teenie Disco am 30. Mai im Melkerkeller bei Baden – das klingt nach einem echten Hit! Die Jugendlichen werden aktiv in die Gestaltung einbezogen, sei es bei Workshops, Festivals oder Diskussionsrunden. Das Ziel? Sichtbarkeit schaffen für die wichtige Arbeit, die in der sozialen Integration, Konfliktprävention und der Entwicklung von Perspektiven geleistet wird.
Ein Blick über die Grenzen
Ein interessanter Aspekt ist, dass die Mobile Jugendarbeit nicht nur in Österreich ein Thema ist. In Deutschland findet vom 05. bis 07. Mai 2025 die Jahrestagung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork in Baden-Württemberg statt. Hier soll ein „Inspirationstisch“ eingerichtet werden, um den Austausch zu fördern. Die Teilnehmer sind eingeladen, persönliche „Geheimtipps“ zu teilen – seien es Bücher, Podcasts oder Filme. So entsteht ein ganzes Netzwerk an Ideen und Impulsen, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Mobile Jugendarbeit in verschiedenen Regionen entwickelt und gegenseitig bereichert.
In jedem Fall bleibt die Mobile Jugendarbeit ein essenzieller Bestandteil der sozialen Landschaft. Die Aktionen in Niederösterreich sind nicht nur eine Feier der Vergangenheit, sondern auch ein Ausblick auf eine aufregende Zukunft. Die Jugendlichen haben die Chance, aktiv daran teilzuhaben und ihre Stimme zu erheben. Das ist es, was zählt!