Am Montag wurde in Wöllersdorf der Spatenstich für den Sicherheitsumbau der Anschlussstelle an der B 21 und A2 gesetzt. Dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Land Niederösterreich und der ASFINAG hat sich das Ziel gesetzt, ein bestehendes Nadelöhr zu entschärfen und den Verkehrsfluss deutlich zu verbessern. Verkehrslandesrat Udo Landbauer hob die Relevanz des Projekts für die Bevölkerung hervor und betonte, dass die Autobahnanschlussstelle Wöllersdorf an ihre Leistungsgrenzen stößt, was häufig zu gefährlichen Rückstaus an den Abfahrtsrampen der A2 aus Richtung Graz und Wien führt.

Die Gesamtkosten dieses ambitionierten Vorhabens belaufen sich auf rund 5,12 Millionen Euro, wobei etwa 3,17 Millionen Euro aus dem Ressort des Verkehrslandesrats stammen. Der Restbetrag wird von der ASFINAG finanziert. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende der Sommerferien 2026 geplant, und während der Bauzeit bleibt die Befahrbarkeit weitgehend aufrecht. Verkehrsintensive Arbeiten werden in die Ferienzeit gelegt, um die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

Zentrale Elemente des Projekts

Das umfassende Modernisierungspaket umfasst mehrere zentrale Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung des Verkehrsflusses. Dazu zählen:

  • Errichtung von Bypässen, um den Verkehr besser zu lenken.
  • Fahrbahnsanierung der B21, die dringend erforderlich ist.
  • Installation eines intelligenten Ampelsystems, das den Verkehrsfluss optimiert.
  • Ein adaptiertes Park- und Mobilitätskonzept, das unter anderem den Rückbau der Park&Drive-Anlage im östlichen Bereich für den Bypass sowie die Verdichtung der Stellplätze bei der westlichen Anlage vorsieht.

Um die Anwohner über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, wird eine detaillierte Bürgerinformation zu den Bauphasen an die Anrainergemeinden übermittelt. Verkehrslandesrat Landbauer, der auch bei der Zeremonie anwesend war, wurde begleitet von NÖ Straßenbaudirektor Stv. Rainer Irschik, ASFINAG Geschäftsführer Andreas Fromm und Bürgermeister Florian Pfaffelmaier, die alle die Wichtigkeit des Projekts unterstrichen haben.

Ein Blick in die Zukunft

Mit diesen Maßnahmen soll nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch der Verkehrsfluss nachhaltig verbessert werden. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die unvermeidlichen Einschränkungen während der Bauarbeiten gebeten. Die vier notwendigen Wochenendsperren auf den Rampen der A2 sind ein kleiner Preis für einen reibungsloseren Verkehrsfluss in Zukunft.

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Zusammengefasst verspricht der Sicherheitsumbau der Anschlussstelle Wöllersdorf nicht nur eine Entlastung für die Fahrenden, sondern auch eine wesentliche Aufwertung der Infrastruktur, die der Region zugutekommt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation bis zur Fertigstellung im Jahr 2026 entwickeln wird und hoffen auf einen flüssigen Verkehr ohne lästige Staus.